Der Audi Dieselskandal – Schadensersatzansprüche bei immer mehr Modellen

Audi ist tief in den Dieselskandal verstrickt. Nicht nur die Diesel mit dem VW Motor EA189, sondern ganz besonders auch die Audis mit größerem 3.0 Liter Motor. Zahlreiche Rückrufe und Verurteilungen zu Schadensersatz dokumentieren den Audi Dieselskandal.

Inhalte des Artikels:

Audi 3.0 Liter Motoren im Dieselskandal

Audi war zunächst über VW vom Diesel-Skandal betroffen, da in zahlreichen Audi Modellen der manipulierte Diesel Motor EA189 verbaut worden war. Schließlich kam aber heraus, dass auch Audi selbst manipuliert hat. 3.0 und 4.2 Liter Motor von Audi selbst enthalten ebenfalls eine unzulässige Abschalteinrichtung. Darüber sind nun wiederum Modelle von Porsche und auch VW, die diesen Motor nutzen vom Dieselskandal betroffen.

Zahlreiche Gerichte haben bereits Schadensersatz für die manipulierten Diesel-Fahrzeuge zugesprochen. Audi kann dabei auch zur Zahlung verurteilt werden, wenn es sich um Porsche oder VW Fahrzeuge handelt – viele Gerichte verurteilen nicht den Autobauer, sondern den Hersteller des Motors.

Natürlich haben auch Audi Fahrer zudem die Möglichkeit, bei einer Finanzierung ihren Kreditvertrag auf Fehler prüfen zu lassen. Da etwa 90% der Verträge Fehler enthalten, können fast alle Kreditnehmer den Widerrufsjoker einsetzen und ihren Audi Diesel auf diesem Wege loswerden.

Rückrufe im Audi Dieselskandal

Dutzende Rückrufe für Audi Diesel sind in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamtes enthalten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das KBA die Freigaben für die einzelnen Modelle nach und nach erteilt und jedes Mal ein neuer Eintrag erstellt wird. Dennoch sind die Rückrufe im Audi Dieselskandal sehr umfangreich, wie die folgende Auflistung zeigt.

Betroffen von Pflichtrückrufen sind bisher die folgenden Modelle:

Motor EA189 1.6

  • A1 (Euro 5)
  • A3 (Euro 5)

Motor EA189 2.0

  • A1 (Euro 5)
  • A3 (Euro 4 und 5)
  • A4 (Euro 4 und Euro 5)
  • A5 (Euro 4 und Euro 5)
  • A6 (Euro 5)
  • Q3 (Euro 5)
  • Q5 (Euro 4, Euro 5 und Euro 6)
  • TT (Euro 4 und 5)

3.0 Liter Motoren

  • A4 (Euro 6)
  • A5 (Euro 6)
  • A6 (Euro 5 und Euro 6)
  • A7 (Euro 5 und Euro 6)
  • A8 (Euro 6)
  • Q5 (Euro 6)
  • Q7 (Euro 6)
  • SQ5 (Euro 6)
  • S6 (Euro 5)
  • S7 (Euro 5)

4.2 Liter Motoren

  • A8 (Euro 6)

Urteile gegen Audi im Dieselskandal

Immer mehr Gerichte verurteilen Audi für die Verwendung von unzulässigen Abschalteinrichtungen zu Schadensersatz.
Einige Diesel-Urteile sind inzwischen bereits rechtskräftig.
HAHN Rechtsanwälte selbst konnte schon zahlreiche positive Urteile erreichen.

Hier einige unserer Erfolge im Audi Dieselskandal:

Landgericht Flensburg

14.12.2018
8 O 41/18
Audi Q3
URTEIL

Landgericht Halle

27.06.2019
9 O 9/18
Audi A4
URTEIL

Landgericht Nürnberg-Fürth

24.03.2020
4 O 3058/19
Audi A6
URTEIL

Audi ist zudem Hersteller der Motoren, die auch in vielen VW und Porsche Modellen eingebaut sind, beispielsweise im VW Touareg oder im Porsche Cayenne. Auch als Motorhersteller kann Audi zu Schadensersatz verurteilt werden, selbst wenn es sich um einen Porsche oder VW handelt. Einige Gerichte verurteilen dabei entweder nur den Motorhersteller oder diesen zusammen mit dem Autobauer als Gesamtschuldner. Die Kläger können sich dabei aussuchen, wen der Beklagten sie in Anspruch nehmen. Daher wurde die Audi AG in zahlreichen weiteren Fällen im Dieselskandal verurteilt.

Anspruch auf Schadensersatz von Audi wegen unzulässiger Abschalteinrichtung

Audi-Besitzer, in deren Audi eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut wurde, haben Anspruch auf Schadensersatz. Die Gerichte entscheiden hier regelmäßig, dass Audi die Kläger vorsätzlich und sittenwidrig (gemäß § 826 BGB) geschädigt hat und deshalb schadensersatzpflichtig ist.

Das gilt gleichermaßen für betroffene Fahrzeuge von Porsche und VW, die über von Audi gebaute Motoren mitsamt unzulässiger Abschalteinrichtung verfügen. Auch hier wird Audi regelmäßig, entweder alleine oder gesamtschuldnerisch mit dem Autobauer zu Schadensersatz verurteilt.

Bei einer erfolgreichen Klage geben Sie das Fahrzeug an den Hersteller zurück und erhalten im Gegenzug den Kaufpreis erstattet. Eventuell müssen Sie sich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen. Dies ist nach unserer Auffassung jedoch eine unbillige Entlastung von Audi – schließlich wurden Sie getäuscht. Im Idealfall spricht Ihnen das Gericht ohne Anrechnung einer Nutzungsentschädigung auch noch deliktische Zinsen zu. Gerade bei hochpreisigen Audi oder Porsche Modellen können so hohe zusätzliche Summen zusammenkommen, da die deliktischen Zinsen bei Zusprechung bei 4% des Kaufpreises pro Jahr liegen.

BGH und EuGH zeigen verbraucherfreundliche Tendenzen
Auch höhere Instanzen zeigen verbraucherfreundliche Tendenzen im Abgas-Skandal. So verkündete der BGH am 25. Mai 2020 sein erstes Urteil im Abgasskandal. Die Richter sprachen dabei einem Kläger Schadensersatzansprüche zu, da VW ihn vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt habe, indem es ihm einen Diesel mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung verkauft habe.

Im Sommer wird dann das erste Dieselskandal Urteil vom Europäischen Gerichtshof erwartet. Die Schlussanträge der Generalanwältin machten deutlich, dass diese Abschalteinrichtungen für unzulässig hält. Die Richter müssen ihren Ausführungen zwar nicht folgen, tun dies aber in der Regel.

Autokredit Widerruf auch bei Audi Fahrzeugen möglich

Die Audi Fahrer, die keine Schadensersatzansprüche haben, ihr Fahrzeug aber dennoch gerne loswerden möchten, haben eine zweite Chance. Denn bei finanzierten Audis besteht oft die Möglichkeit, die Finanzierung zu widerrufen – mit positiven Konsequenzen für die Verbraucher. Eigentlich beträgt die Widerrufsfrist bei Autokreditverträgen 14 Tage. Doch diese Frist beginnt nur zu laufen, wenn Verbraucher ordnungsgemäß über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt werden. Tut die Bank dies nicht, kann der Widerruf auch noch Jahre nach Abschluss des Vertrages erklärt werden. Dabei muss es sich nicht um die Audi Bank handeln, auch nahezu alle anderen Banken und Sparkassen haben fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet, die den späteren Widerruf noch immer möglich machen.

Hat Ihnen der Autoverkäufer die Finanzierung vermittelt bedeutet der Widerruf, dass auch der damit verbundene Kaufvertrag rückabgewickelt wird. Sie geben das Auto an die Bank zurück und erhalten alle bereits gemachten Zahlungen, also Raten und Anzahlung, erstattet. Eventuell müssen Sie sich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen. Das sollte nach unserer Rechtsauffassung jedoch nur bei älteren Verträgen der Fall sein.

EuGH zum Autokredit Widerruf
Auch hierzu hat sich der EuGH geäußert und mit einem Urteil aus dem März 2020 den Kaskadenverweis für unzulässig erklärt. Dabei wird der Verbraucher von einem Paragraphen zum nächsten verweisen und eben gerade nicht in klarer und prägnanter Form über sein Widerrufsrecht belehrt. Nahezu alle Autokreditverträge haben einen solchen Kaskadenverweis genutzt und können deshalb noch immer widerrufen werden.

Auch Audi Fahrer leiden unter Fahrverboten

Seit 2018 gibt es Diesel Fahrverbote in Deutschland. Zunächst in Hamburg, dann auch in Berlin, Darmstadt und vor allem Stuttgart. Dort gilt es nicht nur in einzelnen Straßen, sondern im gesamten Stadtgebiet. Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 oder darunter sind ausgesperrt. Wehren kann man sich gegen einmal ausgesprochene Fahrverbote kaum, man kann aber dafür sorgen, dass man davon nicht mehr betroffen ist, indem man sich ein Modell mit aktuellerer Abgasnorm zulegt. Möglich ist das, indem man eine der beiden oben beschriebenen Möglichkeiten nutzt. Verfügt Ihr Audi über eine unzulässige Abschalteinrichtung, haben Sie Anspruch auf Schadensersatz. Geben Sie Ihr Fahrzeug im Tausch gegen den Kaufpreis zurück. Haben Sie Ihren Audi finanziert, stehen die Chancen gut, dass Sie Ihren Autokreditvertrag widerrufen können. Der Audi geht an die Bank zurück und Sie erhalten Raten und Anzahlung erstattet.

Welche Folgen hat der Dieselskandal für Audi?

Audi musste im Dieselskandal 800 Millionen Euro Bußgeld zahlen, wobei davon nur 5 Millionen Euro das tatsächliche Bußgeld ausmachten, der Rest galt als Gewinnabschöpfung.

Zusätzlich wird auch strafrechtlich gegen Audi ermittelt. 27 Mitarbeiter stehen inzwischen im Fokus der Ermittler. Der Ex-Audi-Chef Rupert Stadler saß sogar mehrere Monate in Untersuchungshaft. Er kam zwar nach vier Monaten frei, doch die Ermittlungen gehen weiter.

Der Audi Dieselskandal ist noch lange nicht am Ende, ganz im Gegenteil. Nach den Urteilen von BGH und EuGH zu unzulässigen Abschalteinrichtungen und zum Autokredit Widerruf geht es erst richtig los.

FAQ zum Audi Dieselskandal

Welche Motoren sind vom Audi Dieselskandal betroffen?

Zunächst ging es um den Motor EA189 von VW. Doch schließlich wurde festgestellt, dass auch Audi selbst manipulierte Motoren hergestellt hat. Größere 3.0 Liter und 4.2 Liter Motoren von Audi, die auch bei VW und Porsche verwendet werden, sind ebenfalls vom Dieselskandal betroffen.

Kann Audi auch bei einem Porsche verurteilt werden?

Viele Gerichte verurteilen den Motorhersteller zu Schadensersatz. Das kann bei Modellen von Porsche und VW auch Audi sein. Dabei kann der Motorhersteller alleine oder gesamtschuldnerisch mit dem Autohersteller verurteilt werden.

Was sagt der EuGH zum Autokredit Widerruf?

Der EuGH hat den Kaskadenverweis für unzulässig erklärt. Dieser wurde in nahezu allen Autokreditverträgen verwendet. Durch dieses Urteil sind die Chancen auf einen erfolgreichen Autokredit Widerruf noch einmal stark gestiegen.

Neuigkeiten im Audi Abgasskandal

  • LG Bielefeld holt Gutachten zu EA288 ein 18. Mai 2020 - Das LG Bielefeld hat mit einem Beschluss vom 25.06.2019 verkündet, ein Sachverständigengutachten zum Motor EA288 einzuholen. Dabei soll geklärt werden, ob auch der Nachfolgemotor des hinlänglich bekannten EA189 über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt. Genauer, ob die Abgasreinigung unter üblichen Betriebsbedingungen reduziert oder gar abgeschaltet wird und falls ja, ob dies… Weiterlesen
  • LG Trier: Schadensersatz für Audi Q3, Verjährung noch nicht eingetreten 14. Mai 2020 - Das Landgericht Trier hat die Volkswagen AG aufgrund eines manipuelierten Audi Q3 zu Schadensersatz im Abgasskandal verurteilt. Besonders interessant sind dabei die Ausführungen des Gerichts zur Verjährung. Mit Urteil vom 09.04.2020 verurteilte das Landgericht Trier die Volkswagen AG zu Schadensersatz (AZ: 5 O 463/19). VW wurde als Hersteller des Motors… Weiterlesen
  • Landgericht Krefeld verurteilt Audi im Abgasskandal 29. April 2020 - Mit Urteil vom 11.03.2020 verurteilte das Landgericht Krefeld die Audi AG zu Schadensersatz im Abgasskandal. Der Kläger hatte Anfang 2016 einen gebrauchten Audi A8 mit der Abgasnorm Euro 6 erworben. Ende 2017 wurde das Fahrzeug zurückgerufen, da das KBA eine unzulässige Abschalteinrichtung entdeckt hatte. Diese sollte durch ein Software-Update entfernt… Weiterlesen
  • LG Mönchengladbach: Schadensersatz für A6 mit unzulässiger Abschalteinrichtung 2. April 2020 - Mit Urteil vom 11.03.2020 verurteilte das Landgericht Mönchengladbach die Audi AG zur Zahlung von Schadensersatz für einen manipulierten Audi A6. Das Gericht sah eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung des Klägers durch Audi als erwiesen an, weshalb der Autohersteller schadensersatzpflichtig ist. Der A6 hatte in der Zwischenzeit das Software-Update bekommen. Der Schaden,… Weiterlesen
  • Rückruf für Audi A6 Diesel gestartet 30. März 2020 - Aktuell bekommen tausende Audi Fahrer Schreiben von Audi, bzw. vom KBA, in denen sie darüber informiert werden, dass sie ihr Fahrzeug in die Werkstatt bringen müssen, damit es ein Software-Update bekommen kann. Es handelt sich dabei um einen Pflichtrückruf mit dem Code 23X6. Unter diesem Code finden sich in der… Weiterlesen
  • Audi muss Schadensersatz für manipulierten Porsche Macan leisten 14. März 2020 - Das Landgericht Münster verurteilte die Audi AG mit Urteil vom 20.01.2020 zu Schadensersatz für einen manipulierten Porsche Macan (AZ: 2 O 125/19). Audi habe den Motor herstegestellt und in den Verkehr gebracht und den Kläger somit vorsätzlich sittenwidirg geschädigt, so das Gericht. Der Kläger hatte den Porsche Macan S im… Weiterlesen
  • LG Köln spricht im Audi Abgasskandal Schadensersatz zu (EA897) 13. März 2020 - Das Landgericht Köln hat die Audi AG im Abgasskandal zu Schadensersatz verurteilt. Am 12.02.2020 entschied das Gericht, dass der streitgegenständliche Audi A6 Avant mit 3.0 Liter Motor des Typs EA 897 eine unzulässige Abschalteinrichtung enthält. Der Kläger sei dadurch vorsätzlich sittenwidrig geschädigt worden und habe einen Anspruch auf Schadensersatz. Der… Weiterlesen
  • LG Krefeld: Audi Händler muss manipulierten Audi Q5 zurücknehmen 14. Februar 2020 - Das Landgericht Krefeld hat Ende 2019 entschieden, dass ein Kläger seinen manipulierten Audi Q5 an den Händler zurückgeben kann und dafür den Kaufpreis, abzüglich einer Nutzungsentschädigung, erstattet bekommt (AZ: 2 O 454/18). Laut Gericht enthält der Audi Q5 eine unzulässige Abschalteinrichtung in Form der Akustikfunktion. Zudem sei ein Thermofenster vorhanden… Weiterlesen
  • Audi Abgasskandal: Massen an Daten vernichtet, geschreddert und gelöscht 9. Februar 2020 - Laut einem Bericht des Online Magazins Business Insider sollen Audi Mitarbeiter kurz nach Bekanntwerden des VW Abgasskandals im Septem,ber 2015 unzählihe Daten vernichtet haben. Hunderttausende Dateien seien gelöscht und unzählige Papierakten geschreddert worden. Zwischen dem 18. und dem 30. September fand diese Vertuscuhngsaktion statt, an der dutzende Mitarbeiter beteiligt waren.… Weiterlesen
  • Schadensersatz für manipulierten Audi Q5 mit Abgasnorm Euro 4 8. Februar 2020 - Das Oberlandesgericht Celle hat mit Urteil vom 22.01.2020 die Volkswagen AG zu Schadensersatz im Abgasskandal verurteilt (AZ: 7 U 445/18). Beim streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Audi Q5 2.0 TDI mit dem Motor EA189 und der Abgasnorm Euro 4. Verurteilt wurde VW als Motorhersteller. Der Kläger hatte den… Weiterlesen
  • Schadensersatz für 2018 gekauften Audi SQ5 16. Januar 2020 - Das Landgericht Lüneburg hat einem Kläger mit Urteil vom 17.12.2019 Schadensersatz zugesprochen (AZ: 10 O 158/19). Der Kläger hatte das streitgegenständliche Fahrzeug im Juli 2018 erworben. Bemerkenswert sind die Erläuterungen des Gerichts zu einem Informationsschreiben, das der Kläger beim Kauf erhalten hatte. Der Kläger hatte von Audi beim Kauf ein… Weiterlesen
  • Audi muss für manipulierten Porsche Cayenne Schadensersatz zahlen 9. Januar 2020 - Das Landgericht Flensburg hat die Audi AG mit Urteil vom 10.10.2019 zu Schadensersatz verurteilt (AZ: 4 O 25/19) - für einen manipulierten Porsche Cayenne. Der Cayenne verfügte über einen 4.2 Liter Motor und die Abgasnorm Euro 5. Das Fahrzeug verfügt laut Gericht über eine unzulässige Abschalteinrichtung, der Kläger wurde dadurch… Weiterlesen
  • Auch Audi mit Abgasnorm Euro 4 verfügen über unzulässige Abschalteinrichtung 8. November 2019 - Audi muss rund 40.000 Diesel mt Euro 4 Abgasnorm zurückrufen. Das KBA hat in ihnen eine unzulässige Abschalteinrichtung festgestellt. Betroffen sind die Modelle A4 und A6 aus den Jahren 2004 bis 2009. Betroffene Halter müssen sich mit der Verjüährungsfrist auseinander setzen. Das KBA stuft die so genannte Akustikfunktion als unzulässige… Weiterlesen
  • VW für manipulierten Audi Q3 zu Schadensersatz verurteilt 16. September 2019 - Das Landgericht Essen hat die Volkswagen AG mit Urteil vom 16.08.2019 zu Schadensersatz verurteilt (Az: 5 O 287/18). Es ging um einen manipulierten Audi Q3 2.0 TDI. Das Fahrzeug enthält laut Gericht eine unzulässige Abschalteinrichtung. Die Volkswagen AG ist als Motorhersteller schadensersatzpflichtig. VW habe den Kläger gemäß § 826 vorsätzlich… Weiterlesen
  • KBA droht Audi mit Zwangsgeld für fehlende Software-Updates 15. September 2019 - Das KBA macht Druck auf Audi. Wenn nicht bis zum 26. September alle noch fehlenden Unterlagen für Software-Updates eingereicht werden, drohe ein Zwangsgeld von 25.000 Euro. Das Zwangsgeld gilt dabei pro Fahrzeug - bei etwa 20.000 Fahrzeugen fehlt das Update noch. Zudem könnte die Behörde die Fahrzeuge stilllegen lassen. Insgesamt… Weiterlesen
  • LG Münster verurteilt VW für manipulierten Audi A6 zu Schadensersatz 4. September 2019 - Mit Urteil vom 06.08.2019 hat das Landgericht Münster die Volkswagen AG zu Schadensersatz verurteilt (AZ: 16 O 183/19). Das Fahrzeug verfügt über den von VW produzierten Motor EA189, weshalb VW als Motorhersteller und nicht Audi als Autohersteller verurteilt wurde. Laut Gericht hat VW die Klägerin durch die Abgasmanipulation vorsätzlich sittenwidrig… Weiterlesen
  • Schadensersatz für 10 Jahre alten Audi A5 Sportback 28. August 2019 - Das Landgericht Kleve hat die Volkswagen AG mit Urteil vom 23.08.2019 zu Schadensersatz verurteilt (AZ: 3 O 486/18). Dabei ging es um einen Audi A5 Sportback 2.0 TDI, den der Kläger bereits 2009 gekauft hatte. Laut Gericht wurde der Kläger vorsätzlich sittenwidrig geschädigt - und zwar durch VW, den Hersteller… Weiterlesen
  • Rechtskräftiges Urteil im Audi Abgasskandal 22. August 2019 - Nachdem sowohl VW, als auch Audi ihre Berufungen zurückgezogen hatten, konnte die Kanzlei HAHN Rechtsanwälte vor dem Landgericht Hamburg eines der ersten rechtskräftigen Urteile im Audi Abgasskandal erreichen. Der Kläger hatte im Oktober einen Audi A4 mit dem EA189 Motor erworben. Das Gericht bestätigte seinen Schadensersatzanspruch und verurteilte VW und… Weiterlesen
  • LG Erfurt: Schadensersatz für manipulierten Audi A8 15. August 2019 - Das Landgericht Erfurt hat die Volkswagen AG mit Urteil vom 03.07.2019 (berichtigt mit Beschluss vom 15.08.2019) zu Schadensersatz verurteilt (AZ: 10 O 408/18). Die Volkswagen AG gilt als Herstellerin des streitgegenständlichen Motors und somit als Beklagte. Der Kläger hatte den Audi A8 3.0 TDI als Gebrauchtwagen erworben. Das Fahrzeug nutzt… Weiterlesen
  • VW muss für manipulierten Audi A3 Schadensersatz zahlen 9. August 2019 - Das Landgericht Freiburg hat die Volkswagen AG mit Urteil vom 15.07.2019 zu Schadensersatz verurteilt (AZ: 6 O 353/18). Beim streitgegenständlichen Fahrzeug handelt es sich um einen Audi A3. Doch da VW den darin enthaltenen Motor EA189 produziert hat, kann VW als Motorhersteller belangt werden. Der betroffene Audi A3 Sportback 2.0… Weiterlesen
  • Anklage gegen ehemaligen Audi Chef Stadler erhoben 31. Juli 2019 - Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage gegen den ehemaligen Audi Chef Rupert Stadler und drei weitere (ehemalige) Mitarbeiter erhoben. Der Vorwurf lautet auf Betrug, mittelbare Falschbeurkundung und strafbare Werbung. Stadler saß im Sommer 2018 bereits vier Monate in Untrsuchungshaft, da Verdunkelungsgefahr bestand. Er wurde unter strengen Auflagen entlassen und darf keinen… Weiterlesen
  • Audi nutzte 4 Abschalteinrichtungen im Abgasskandal 4. Juli 2019 - Recherchen des Bayerischen Rundfunks und des Handelsblatts zeigen, dass Audi im Abgasskandal wesentlich umfangreicher manipuliert hat, als bisher bekannt war. Statt nur einer wurden flächendeckend vier Abschalteinrichtungen genutzt, um auf dem Prüfstand mit möglichst guten Abgaswerten glänzen zu können, während die Fahrzeuge im Straßenverkehr ein Vielfaches der Grenzwerte erreichten. Der… Weiterlesen
  • Schadensersatz für manipulierten geleasten Audi SQ5 18. Juni 2019 - Das Landgericht Offenburg hat einem Kläger Schadensersatz zugesprochen, da sein geleaster Audi SQ5 über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt (Urteil vom 29. Mai 2019, AZ: 2 0 299/18). Dieses Urteil zeigt, dass nicht nur bei gekauften Audi Fahrzeugen ein Anspruch auf Schadensersatz bestehen kann. Der Kläger hate mit der Audi Leasing… Weiterlesen
  • Landgericht Köln: Händler muss manipulierten Audi A6 zurücknehmen 3. Juni 2019 - Das Landgericht Köln entschied am 30. April 2019, dass ein Händler einen manipulierten Audi A6 zurücknehmen und dem Käufer den Kaufpreis, abzüglich einer Nutzungsentschädigung, erstatten muss. Das Fahrzeug enthalte einen unzulässige Abschalteinrichtung, die einen Mangel darstelle, so das Gericht (AZ: 16 O 371/18). Die unzulässige Abschalteinrichtung stelle einen erheblichen Mangel… Weiterlesen
  • OLG Karlsruhe entscheidet im Abgasskandal – Geschädigte müssen trotz Neulieferung keinen Nutzungsersatz zahlen 24. Mai 2019 - Das OLG Karlsruhe hat am 24.05.2019 mit drei Urteilen (AZ 13 U 167/17, 13 U 144/17 und 13 U 16/18) für einen Paukenschlag und besorgte Gesichter bei VW, Mercedes und Audi gesorgt. Es verkündete in den drei Fällen, dass die betroffenen Fahrzeughalter (deren Fahrzeuge über eine illegale Abschalteinrichtung verfügten) von… Weiterlesen
  • Landgericht Bonn spricht für manipulierten Audi Q3 Schadensersatz zu 6. Mai 2019 - Das Landgericht Bonn hat einer Klägerin Schadensersatz zugesprochen, weil in ihrem Audi Q3 eine unzulässige Abschalteinrichtung vorhanden war. Die Klägerin hatte das Fahrzeug 2014 als Neuwagen erworben. Für das Fahrzeug war aufgrund der unzulässigen Abschalteinrichtung ein Software-Update vorhanden, das die Klägerin auch aufspielen ließ. Anschließend verlangte sie die Rückabwicklung des… Weiterlesen
  • Schadensersatz von VW für manipulierten Audi A1 18. April 2019 - Das Landgericht Erfurt hat einer Klägerin mit Urteil vom 18. Januar 2019 Schadensersatz zugesprochen (AZ: 9 O 490/18). Die Klägerin sei durch den manipulierten A1 vorsätzlich sittenwidrig geschädigt worden. VW als Motorhersteller muss ihr deshalb Schadensersatz zahlen. Gerichte können entweder den Motor- oder den Autohersteller zu Schadensersatz verurteilen, in einigen… Weiterlesen
  • Kläger bekommt neuen Audi Q3 ohne Abzug einer Nutzungsentschädigung 6. April 2019 - Ein Kläger bekommt von einem Händler einen nagelneuen Audi Q3 und kann dafür das manipulierte Fahrzeug zurückgeben. Mit diesem war er gut 100.000 Kilometer gefahren und zwar quasi umsonst, denn das Landgericht Osnabrück hatte entschieden, dass er sich hierfür keine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen muss (Az: 9 O 1061/16). Der Händer… Weiterlesen
  • Landgericht Offenburg verurteilt Audi und VW für manipulierten Audi A5 Sportback 3.0 TDI 6. April 2019 - Am 29.03.2019 verurteilte das Landgericht Offenburg sowohl die Audi AG als auch die Volkswagen AG im Audi Abgasskandal (AZ: 3 O 94/18). Die Volkswagen AG hatte einen Audi A5 Sportback 3.0 TDI an die Volkswagen Leasing GmbH verkauft. Von dieser hatte die Klägerin das Fahrzeug geleast. In dem Fahrzeug war… Weiterlesen
  • Schadensersatz und Deliktszinsen für manipulierten Audi Quattro 14. März 2019 - Am 05. März 2019 urteilte das Landgericht Görlitz, dass eine Klägerin ihren manipulierten Audi Quattro zurückgeben kann und dafür den Kaufpreis erstattet bekommt (AZ: 1 O 188/18). Die Klägerin hatte den Audi Q3 2.0 Liter TDI 2013 gekauft. Das Fahrzeug verfügt über den Motor EA189. Das Landgericht sah es als… Weiterlesen
  • Landgericht Stuttgart verurteilt Audi zu Schadensersatz (Audi A4) 25. Januar 2019 - Weiteres Urteil im Audi Abgasskandal. Das Landgericht Stuttgart verurteilte die Audi AG am 08.01.2019 zu Schadensersatz (AZ: 7 O 265/18). Der streitgegenständliche Audi A4 Avant 3.0 Liter TDI verfüge mit dem Thermofenster über eine unzulässige Abschalteinrichtung, so das Gericht. Grund für die Verurteilung war § 826 BGB - Audi hat… Weiterlesen
  • Audi ruft 64.000 Diesel 3.0 L zurück 6. Dezember 2018 - Die Software-Update Aktion bei Audi geht in die nächste Runde. Insgesamt 64.000 Halter werden in Kürze Post von Audi bekommen, das für ihr Fahrzeug nun ein Software-Update vorliegt. Die Rückrufaktion ist verpflichtend. Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte eine unzulässige Abschalteinrichtung gefunden und für insgesamt über 150.000 Audi mit 3.0 Liter Motor einen… Weiterlesen
  • Audi zahlt 800 Millionen Euro Bußgeld im Dieselskandal 16. Oktober 2018 - Autohersteller Audi akzeptiert im Abgasskandal ein Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro. Das teilt der Mutterkonzern Volkswagen mit. Die Staatsanwaltschaft München II verhängt die Strafe wegen Manipulationen von Dieselmotoren.Das Ordnungswidrigkeitsverfahren sollte klären, ob Audi seine Aufsichtspflicht bei der Motorenentwicklung und -herstellung verletzt hat. Audi teilt mit, sich zu der… Weiterlesen
  • Inhaftierter Audi-Chef Rupert Stadler von VW fristlos gefeuert 9. Oktober 2018 - Volkswagen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Rupert Stadler. Der langjährige Audi-Chef sitzt seit Juli in Zusammenhang mit dem Dieselskandal in Untersuchungshaft. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist sein 2019 auslaufender Vertrag aufgelöst.Der Konzern teilt mit, zugestimmt zu haben, dass Rupert Stadler seine Ämter als Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, als Vorstandsvorsitzender der… Weiterlesen
  • Audi Leasingvertrag widerrufen statt kündigen und sparen 20. August 2018 - Audi ist als VW-Tochter direkt am Abgasskandal beteiligt. Fahrer eines Audi-Diesels kämpfen mit enormen Wertverlusten. Die gute Nachricht: Viele Audi-Fahrer, die ihr Auto privat finanziert oder geleast haben, können sich ihr Geld zurückholen – dank des Widerrufjokers.Der Widerrufsjoker basiert darauf, dass die Mehrzahl aller Autokreditverträge Fehler enthält. Das gilt entsprechend… Weiterlesen
  • Autokredit: Lohnt sich der Widerruf bei der Audi-Bank? 20. August 2018 - Fahrer eines Audi-Diesels zählen zu den Geprellten im Abgasskandal. Massive Wertverluste, fragwürdige Software-Updates, Fahrverbote – das kommt Dieselfahrer teuer zu stehen. Eine Möglichkeit, Ihren Schaden auszugleichen ist der Widerruf des privaten Autokredit- oder Leasingvertrages.Sie können Ihren privaten Autokreditvertrag bei der Audi-Bank widerrufen, wenn er Fehler enthält. Das führt dazu, dass… Weiterlesen
  • Landgericht entscheidet: Audi-Chef Stadler bleibt in Haft 20. August 2018 - Der beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler bleibt vorerst im Gefängnis. Das hat das Landgericht München I entschieden. Das Gericht weist Stadlers Haftbeschwerde ab, da nach wie vor dringender Tatverdacht bestehe.Der Vorwurf: Rupert Stadler soll den Verkauf von manipulierten Audi-Dieselfahrzeugen zugelassen haben, obwohl er von illegalen Manipulationen bei der Abgasreinigung gewusst haben… Weiterlesen
  • Dieselskandal: Rückruf für Audi A6 mit Biturbo-Diesel 6. August 2018 - Das Kraftfahrt-Bundesamt hat seine Untersuchungen bei Audi beendet. Wie „Spiegel Online“ am 4. August berichtet, folgt jetzt der amtliche Rückruf für den Audi A6 mit 3-Liter Biturbo-Diesel. Das soll das letzte im Rahmen des Dieselskandals beanstandete Modell sein.Laut des Nachrichtenmagazins hat das Kraftfahrt-Bundesamt seine Untersuchungsergebnisse in der vergangenen Woche an… Weiterlesen
  • Audi ist mit neuen Abgasmessungen im Rückstand 20. Juli 2018 - Gebannt erwarteten etwa 10.000 Mitarbeiter am Mittwoch, 11. Juli 2018, auf der Audi-Betriebsratversammlung Neuigkeiten zur Situation des Unternehmens. Auch Audi kommt mit den neuen Abgasmessungen nicht nach und schickt seine Mitarbeiter zwei Wochen länger in Betriebsferien.Die neue Abgasmessung WLTP (Worldwide Harmonised Light-Duty Vehicles Test Procedure)  macht Autobauern Probleme. Nachdem bereits… Weiterlesen
  • Audi-Betriebsrat fordert Neuanfang 20. Juli 2018 - Im Abgasskandal geht der Audi-Betriebsrat auf Distanz zum derzeit inhaftierten und vorläufig beurlaubten Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler. Audi müsse sich an der Unternehmensspitze personell nachhaltig aufstellen, teilt Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch mit.Er fordert bei der Betriebsversammlung am Mittwoch, 11. Juli 2018, vor etwa 10.000 Beschäftigten in Ingolstadt einen personellen sowie nachhaltigen Wechsel… Weiterlesen
  • Audi: Ex-Manager Hatz ist wieder auf freiem Fuß 3. Juli 2018 - Der ehemalige Audi-Manager Wolfgang Hatz ist aus der Untersuchungshaft entlassen. Gegen eine Kaution von drei Millionen Euro ist der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt. Außerdem darf Hatz keinen Kontakt zu anderen Verfahrensbeteiligten haben. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden.Wolfgang Hatz war im September 2017 wegen Verdunklungs- und Fluchtgefahr verhaftet worden. Ihm… Weiterlesen
  • Urteil: Keine Zulassung für Audi ohne Update 28. Juni 2018 - Weil der Halter eines Audi-Diesels mit manipulierter Abschalteinrichtung dem Rückruf des Herstellers nicht folgte, muss er den Entzug der Betriebserlaubnis hinnehmen. Das hat das Stuttgarter Verwaltungsgericht beschlossen (AZ.: 8 K 1962/18).Das Verwaltungsgericht lehnte einen Eilantrag des Halters ab. Schon im Januar hatte ihm das Landratsamt Heidenheim den Betrieb seines Audis… Weiterlesen
  • VW und Audi – weder Konsequenzen noch Aufklärung in Sicht 28. Juni 2018 - Im Dieselskandal um Volkswagen rückt Konzerntochter Audi immer weiter ins Visier der Ermittler. Echte Konsequenzen oder Aufklärung lässt die Konzernspitze auch nach fast drei Jahren nicht erkennen. Betroffene Autofahrer können sich dennoch wehren.Mit Audi-Chef Rupert Stadler sitzt seit dem 18. Juni 2018 einer aus der ersten Führungsriege im Abgasskandal um… Weiterlesen
  • Audi-Chef Stadler wollte Mitarbeiter der Audi Diesel-Task-Force beurlauben 20. Juni 2018 - Nach Informationen der Süddeutschen, des NDR und des WDR, wollte der beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler einen Mitarbeiter, der umfassend bei Ermittlungen im Abgasskandal geholfen hat beurlauben. Die Staatsanwaltschaft München wertet ein abgehörtes Telefonat, in dem Stadler Überlegungen dazu angestellt hat, als Versuch die Ermittlungen gegen ihn zu erschweren. Der Vorstandschef… Weiterlesen
  • Abgasskandal: Rupert Stadler Audi-Boss wegen Verdunkelungsgefahr festgenommen 18. Juni 2018 - Rupert Stadler, Chef des in den Abgasskandal verwickelten Audi Konzern ist als erster Vorstandschef im Abgasskandal festgenommen worden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft München II teilte mit, dass die Ermittlungsrichterin aufgrund von Verdunkelungsgefahr die Untersuchungshaft für Rupert Stadler angeordnet hat.Bereits vergangene Woche hatten die Ermittler wegen Betrugsverdacht überraschend… Weiterlesen
  • Audi muss A6 und A7 zurückrufen 7. Juni 2018 - 33.000 Fahrzeughalter werden demnächst Post erhalten. In ihren Fahrzeugen, Audi A6 und Audi A7 Dieseln mit der Abgasnorm Euro 6, ist eine unzulässige Abschalteinrichtung vorhanden. Die Fahrzeuge müssen in die Werkstatt, um ein Software-Update zu bekommen. Das KBA hat einen Pflichtrückruf ausgesprochen. Parallel dazu stoppt Audi den Verkauf der Fahrzeuge.… Weiterlesen
  • Abgasskandal: Erneute Razzia bei Audi 6. Februar 2018 - Die Staatsanwaltschaft München hat erneut eine Razzia bei Audi durchgeführt. Durchsucht wurden die Zentrale in Ingolstadt und das Werk in Neckarsulm, sowie auch eine Privatwohnung. Die Razzia steht im Zusammenhang mit Vorwürfen, dass auch 3.0 Liter Motoren von Audi unzulässige Abschalteinrichtungen enthalten sollen. Mehr als 200.000 Audi Diesel, die in… Weiterlesen
  • Audi immer tiefer im Abgasskandal – KBA ordnet Rückruf von Audi-Modellen mit V6 TDI Motor an 22. Januar 2018 - Der Abgasskandal zieht bei der VW-Tochter Audi weitere Kreise. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf von weltweit mehr als 120.000 Dieselfahrzeugen mit V6-TDI-Motor und der Schadstoffklasse 6 wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen angeordnet. In Deutschland sind knapp 80.000 Fahrzeuge betroffen.Nach Medienberichten hat das KBA den Zwangsrückruf für die Modelle Audi A4, A5,… Weiterlesen
  • Abgasskandal: Rückruf für rund 5000 Audi A8 Diesel 6. November 2017 - Neues Kapitel im Dieselskandal: Audi ruft rund 5000 A8 mit V8-Dieselmotor zurück. Das Modell wurde von 2013 bis zum August 2017 gebaut. Grund für den Rückruf ist eine nach Einschätzung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) unzulässige Abschalteinrichtung bei dem Luxusmodell von Audi.Nach Angaben der VW-Tochter sei bei technischen Überprüfungen ein erhöhter Stickoxid-Ausstoß… Weiterlesen
  • Rückruf für neuen Audi A8 im Abgasskandal 3. November 2017 - Nun ist also auch das Flagschiff betroffen. Der Audi A8 mit 4.2 Liter Motor und Abgasnorm Euro 6 (Baujahr 2013-2017) verfügt laut KBA über eine unzulässige Abschalteinrichtung. 5.000 Fahrzeuge müssen europaweit zurückgerufen werden. Das KBA stellte bei Messungen Emissionswerte von bis zu 2.000 Milligramm pro Kilometer fest. Der Grenzwert für… Weiterlesen