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Abgasskandal - Mercedes, VW, Opel, Porsche

VW Golf von vorne im weiß

Der VW Golf hat in vielen Varianten eine Abgasmanipulationssoftware

Am 18. September 2015 bestätigte Martin Winterkorn, damaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, dass Volkswagen Software innerhalb seiner Dieselfahrzeuge verwendet, welche in der Prüfstandsituation Stickoxidwerte gegenüber dem normalen Straßenbetrieb reduziert.

Abschaltvorrichtungen dieser Art wurden bereits im Jahr 2013 von der EU verboten.

Der VW Abgasskandal wurde nur durch Ermittlungen der US Umweltbehörde bekannt. Volkswagen hat damit gezielt Behörden, Aktionäre und Käufer auf der ganzen Welt getäuscht. Die Abgas-Manipulationssoftware von VW findet sich in rund elf Millionen Fahrzeugen, in denen der Motor EA189 verbaut wurde.

Im darauffolgenden November 2015 kam zudem ans Licht, dass auch in Fahrzeugen von den VW Töchtern Audi und Porsche eine illegale Software verbaut ist.

Besitzer von Fahrzeugen die mit einer illegalen Software ausgestattet sind, müssen seit dem massive Wertverluste Ihrer Fahrzeuge verkraften. Zudem ist der Gebrauchtwagenmarkt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Während in den USA Betroffene umfangreiche Entschädigungen und Garantien erhalten haben, stellt sich Volkswagen in Deutschland weitestgehend quer. Deutsche Dieselbesitzer müssen Klagen.

VW Skandal

VW Volkswagen im Abgasskandal Besitzern von betroffenen Dieselfahrzeugen bleibt in Deutschland nur der Klageweg. Zurzeit Klagen gegen Volkswagen rund 22.600 Betroffene vor deutschen Gerichten um Schadensersatz oder die Rückabwicklung Ihres Kaufvertrages zu erwirken. Volkswagen ist bestrebt Urteile zu vermeiden und es ist kein Geheimnis, dass in der ersten Berufungsinstanz Vergleiche angestrebt werden, bei deinen Verschwiegenheitsklauseln eine Veröffentlichung verhindern. Volkswagen will mit dieser Strategie die Kosten in Deutschland möglichst gering halten. Es scheint als würde diese Strategie aufgehen, denn betroffene Bürger können nicht auf Hilfe aus der Politik hoffen.

Mercedes Abgasskandal seit Juni 2018 offiziell

Mercedes LogoSeit Juni 2018 steht nun auch fest, dass Mercedes Fahrzeuge mit Abgasabschaltvorrichtungen ausgestattet hat, die auf dem Prüfstand Abgase reduzieren. Das Kraftfahrtbundesamt hat Daimler Mercedes deshalb verpflichtet 250.000 Fahrzeuge zurückzurufen.

Seit Bekanntwerden des „Abgasskandals“ vertritt HAHN Rechtsanwälte betroffene Kunden, um Rückgabeansprüche innerhalb der Gewährleistung, Schadensersatzansprüche oder den Widerruf Ihres Autokredites durchzusetzen.

Hier berichten wir von Geschehnissen Rund um den Abgasskandal.

Fahrverbote durch den Abgasskandal

Deutschland wird durch die EU-Kommission vor dem EuGH auf Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide verklagt. Allerdings haben es auch andere Länder innerhalb der EU neben Deutschland versäumt, sich um die Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub oder Stickoxide zu kümmern. Die Autoindustrie, insbesondere die Hersteller von Fahrzeugen, welche mit illegalen Abschaltvorrichtungen ausgestattet sind, sollten die Verantwortung für Fahrverbote tragen – In der Realität bleiben die Wertverluste jedoch an den Besitzern von Diesel-PKWS hängen.

Die Bundesrepublik lässt bisher den Anschein vermissen an der derzeitigen Situation etwas ändern zu wollen und so hat Angela Merkel sich schon früh gegen verpflichtende Hardwarenachrüstungen durch die Autoindustrie ausgesprochen.

Hamburg, Stuttgart und jetzt auch Frankfurt

Hamburg hat als erste Stadt mit der Einrichtung von Fahrverbotszonen begonnen. Im Frühjahr 2019 folgt Stuttgart. In Frankfurt werden großflächige Fahrverbote geplant.

Betroffene Dieselfahrer sollten Ihre Ansprüche prüfen lassen. Wie hoch Ihre Ansprüche sein können, zeigt Ihnen unser gratis Online-Rechner für Schadensersatzansprüche im Abgasskandal.

Neuigkeiten im Abgasskandal

Abgasskandal Neuigkeiten

Musterfeststellungsklage gegen Mercedes Benz Bank als unzulässig abgewiesen – Einzelklagen erfolgversprechender

21.03.
2019

Hamburg/Stuttgart Die Klage der Schutzgemeinschaft für Bankenkunden im Musterfeststellungsverfahren um den Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen bei der Mercedes Benz Bank AG ist vom Oberlandesgericht Stuttgart am 20. März 2019 als unzulässig abgewiesen worden. Der VI. Zivilsenat des OLG Stuttgart hat allerdings die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen (Az.: 6 MK 1/18).

Inhaftierter Audi-Chef Rupert Stadler von VW fristlos gefeuert

09.10.
2018

Volkswagen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Rupert Stadler. Der langjährige Audi-Chef sitzt seit Juli in Zusammenhang mit dem Dieselskandal in Untersuchungshaft. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist sein 2019 auslaufender Vertrag aufgelöst.

Der Konzern teilt mit, zugestimmt zu haben, dass Rupert Stadler seine Ämter als Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, als Vorstandsvorsitzender der Audi AG und seine Dienstverträge beendet. Stadler wolle sich auf seine Verteidigung konzentrieren. Eine Abfindung soll vorerst nicht fließen. Sie ist an einen Freispruch geknüpft.

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