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VW Volkswagen im Abgasskandal

VW Golf von vorne im weiß

Der VW Golf hat in vielen Varianten eine Abgasmanipulationssoftware

In den USA hat der VW Konzern Milliarden an Entschädigungszahlungen an Verbrauchergeleistet um den durch den Abgasskandal entstandenen Schaden zu kompensieren. In Deutschland wältzt VW die Kosten auf die Verbraucher ab. Statt einer Kaufpreiserstattung und/oder Entschädigung wird lediglich eine Umrüstung der Fahrzeuge angeboten – aber ohne eine Garantie für künftige Schäden. Dabei sind die Folgen dieser Umrüstung, z.B. für die Lebensdauer des Motors und insbesondere des Abgasrückführungssystems völlig unklar. Treten infolge der Umrüstung Schäden auf, so trägt den wirtschaftlichen Schaden der Kunde.


Liste mit betroffenen Autos von Volkswagen:

  • VW Golf (1.4 TSI, 1.6 TDI)
  • VW Golf VI (GTD, 1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion,1.6 TDI BlueMotion Technology, 12.0 TDI, Variant, Cabrio, Golf Plus)
  • VW Golf VII 1.6 TDI Variant (Euro 6)
  • VW Passat B6, B7 und CC (1.6 TDI BlueMotion, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2008 – 2014)
  • VW Passat (1.4 TSI, 1.6 TDI, 2.0 TDI, 2.0 TDI Variant)
  • VW Tiguan (2.0 TDI) (2007 – 2015)
  • VW Polo (1.6 TDI, 1.6 TDI Blue Motion Technology)
  • VW Polo (1,4 TSI, 1.6 TDI)
  • VW Jetta
  • VW Scirocco (2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology
  • VW Caddy (1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2005 – 2014)
  • VW Beetle (1,6 TDI und 2,0 TDI) (2011 – 2014)
  • VW Eos (2.0 TDI)
  • VW Sharan I und II (2.0 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion) (2008 – 2014)
  • VW Touran (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2005 – 2014)
  • VW T5 Multivan (2.0 TDI) (2009 – 2013)
  • VW T6 Transporter 2.0 TDI
  • VW Transporter (2008 – 2015)
  • VW Touareg 3.0 TDI
  • VW Phaeton 3.0 TDI
  • VW Amarok 3.0 TDI
     

SEAT

  • SEAT Alhambra ((2.0 TDI) (2008 – 2014)
  • SEAT Altea (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2009 – 2015)
  • SEAT Ibiza (aus ST und SC 1,4 TDI)
  • SEAT Leon II (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2010 – 2012)

 

Skoda

  • Skoda Fabia (1.6 TDI)
  • Skoda Octavia II (1.6 TDI, 1.6 TDI GreenLine, 2.0 TDI)(2009 – 2013)
  • Skoda Rapid (1.6 TDI) (2012-2015)
  • Skoda Roomster (1.6 TDI) (2010 – 2015)
  • Skoda Superb II (1.6 TDI, 2.0 TDI, 1.6 TDI GreenLine)(2008-2013)
  • Skoda Yeti (1.6. TDI, 1.6 TDI Greenline, 2.0 TDI) (2009 – 2014)
  • Fabia (1.6 TDI)
     

Inhaftierter Audi-Chef Rupert Stadler von VW fristlos gefeuert

09.10.
2018

Volkswagen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Rupert Stadler. Der langjährige Audi-Chef sitzt seit Juli in Zusammenhang mit dem Dieselskandal in Untersuchungshaft. Nach übereinstimmenden Medienberichten ist sein 2019 auslaufender Vertrag aufgelöst.

Der Konzern teilt mit, zugestimmt zu haben, dass Rupert Stadler seine Ämter als Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, als Vorstandsvorsitzender der Audi AG und seine Dienstverträge beendet. Stadler wolle sich auf seine Verteidigung konzentrieren. Eine Abfindung soll vorerst nicht fließen. Sie ist an einen Freispruch geknüpft.

Zulieferer Bosch steckt offenbar tief im VW-Abgasskandal

03.09.
2018

Bremen, 31. August 2018. Bosch scheint stärker am Dieselskandal beteiligt, als angenommen. Interne E-Mails deuten darauf hin, dass der Zulieferer geholfen hat, Schummelsoftware vor den Behörden zu verbergen. Diese E-Mails zwischen Bosch und Volkswagen liegen dem Magazin „WirtschaftsWoche“ vor.

Demnach sollen Bosch-Mitarbeiter seit mehr als zehn Jahren daran beteiligt gewesen sein, Manipulationssoftware für Dieselfahrzeuge vor den Behörden zu verstecken. Bosch und Volkswagen äußern sich wegen der laufenden Ermittlungen nicht zu den Vorwürfen.

Bosch muss Unterlagen zum VW-Abgasskandal rausrücken

20.07.
2018

Das Landgericht Stuttgart urteilt: Zulieferer Bosch muss interne Unterlagen zum Dieselskandal bei VW herausgeben. Zuvor berief sich Bosch auf sein Zeugnisverweigerungsrecht. Ob die Korrespondenz zur Aufklärung beiträgt, muss sich jetzt zeigen.

Im Wesentlichen geht es bei den Dokumenten um E-Mail-Wechsel zwischen Beschäftigten von Bosch und VW und einen Brief der Rechtsabteilung des Zulieferers an den Autobauer.

Dieselskandal: Ermittler dürfen interne VW-Akten prüfen

06.07.
2018

Die Staatsanwaltschaft darf beschlagnahmte interne Akten von Volkswagen zum Abgasskandal auswerten. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Zuvor hatte VW dagegen Verfassungsbeschwerde eingelegt.

In dem Streit geht es um Akten, die Ermittler während einer Durchsuchung der Anwaltskanzlei Jones Day im März 2017 in München beschlagnahmt haben. Die Kanzlei ist von Volkswagen beauftragt, den Dieselskandal intern aufzuarbeiten. Die Anwälte befragten Mitarbeiter befragt und sichteten E-Mails sowie zahlreiche Unterlagen.

Was tun, wenn Zwangsstilllegung des Dieselfahrzeugs droht?

20.06.
2018
VW Passat

Hamburg, 21.06.2018 - Für zahlreiche Dieselinhaber kommt es zurzeit zu einem bösen Erwachen. Etwa 15.000 Dieselfahrzeugen droht nun die Zwangsstilllegung. In München und Hamburg haben die Behörden schon erste Dieselfahrzeuge mit manipulierter Abgas-Software zwangsweise stillgelegt. Die Halter hatten auf die mehrfache Aufforderung zum Update der Motorensteuerung nicht reagiert. In Hamburg sollen laut Presseberichten zwei PKW aus dem Verkehr gezogen worden sein, in München einer. Andere Städte werden dem Beispiel mit großer Wahrscheinlichkeit folgen.

Abgasskandal: Zwangsstillegungen können vermieden werden. Schadenersatzansprüche sind auch nach Update durchsetzbar

08.05.
2018
Audi A4 Kofferaum von außen

Im Abgasskandal kommt neuer Ärger auf Kunden des VW-Konzerns zu. Wie das Handelsblatt und die Bild-Zeitung übereinstimmend berichten, droht tausenden Fahrern im Zusammenhang mit der Diesel-Rückrufaktion des VW-Konzerns die zwangsweise Stilllegung ihres Fahrzeugs. Die nächste Rückrufaktion dieser Art steht Fahrern eines Audi mit einem V6 3.0 Liter Euro 6 TDI bevor. Zwangsstillegungen und Nachteile bei Rückrufaktionen sind vermeidbar. Allerdings müssen Kunden aktiv die richtige Strategie verfolgen. 

VW Abgasskandal – KBA entdeckt unzulässige Abschalteinrichtungen beim VW Touareg

13.12.
2017
Autos von VW

Der nächste Hammer im VW-Abgasskandal: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat den Rückruf von insgesamt ca. 57.600 VW Touareg mit 3-Liter-Diesel-Motor und der Euro-Norm 6 angeordnet. Etwa 25.800 Fahrzeugen davon sind in Deutschland zugelassen. Grund für den Rückruf sind unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung.

VW Touareg vom Abgasskandal betroffen?

28.09.
2017

Droht nach dem amtlich angeordneten Rückruf für den Porsche Cayenne Diesel dem VW Touareg nun gleiche Schicksal? Es könnte zumindest so weit kommen. Denn auch im VW Touareg mit dem 3-Liter-Dieselmotor hat das Kraftfahrt-Bundesamt eine Abschalteinrichtung entdeckt, die bei der Typgenehmigung nicht angegeben wurde. Damit steckt der Touareg tief im Abgasskandal, auch wenn der VW-Skandal-Motor EA189 gar nicht verbaut wurde.

VW-Rückruf: Software-Update macht Probleme

31.08.
2016
Themen Motor EA 189

Der Volkswagen-Konzern musste am 22.09.2015 öffentlich einräumen, in weltweit rund 11 Millionen Dieselfahrzeugen mit den Motorentypen EA 189 verbotene Abschalteinrichtungen installiert zu haben, um auf dem Prüfstand wesentlich geringere Schadstoffausstöße vorweisen zu können, als unter Normalbetrieb im Straßenverkehr. Nur so konnten die Herstellerangaben und die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte bei der Abgasprüfung eingehalten werden.

Technische Folgen des Rückrufs

20.08.
2016
Themen Motor EA 189

Während der Konzern den betroffenen Kunden schriftlich zusichert, dass mit der Umrüstung keine negativen Folgen verbunden seien, zeigen die ersten praktische Erfahrungen etwas anderes. In „Bild“ berichtete jüngst ein Hamburger Tiguan-Fahrer über die an seinem Fahrzeug vorgenommene Umrüstung. Er musste ernüchternd feststellen, dass der Motor nach dem Software-Update schlechter lief als vorher.

VW-Abgasskandal: Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nur innerhalb eines Jahres nach Entdeckung der Täuschung möglich!

05.08.
2016
Themen Motor EA 189

Am 22.09.2015 gab der VW-Konzern bekannt, dass in weltweit rund 11 Millionen verkauften Fahrzeugen der Motorentyp EA 189 mit der illegalen Software zur Manipulation von Abgaswerten verbaut wurde. Die Software führt dazu, dass der Schadstoffausstoß der betroffenen Fahrzeuge auf dem Prüfstand weitaus geringer als im alltäglichen Straßenbetrieb ist.

Positive Gerichtsurteile geben VW-Kunden Recht

16.07.
2016

Ende Juni 2016 kam es in den USA bereits zu einem umfangreichen Vergleich zwischen Volkswagen und den US-Behörden. Danach hat sich Volkswagen verpflichtet, an betroffene Käufer der manipulierten Fahrzeuge eine Entschädigungszahlung bis zu 15 Milliarden Dollar zu erbringen. Pro manipuliertem Fahrzeug wird Volkswagen zwischen 5.100,00 und 10.000,00 US-Dollar als freiwillige Zahlung erbringen. Hinsichtlich der betroffenen Fahrzeuge haben US-Kunden eine Wahlmöglichkeit: Entweder lassen sie eine Nachbesserung vornehmen oder die Fahrzeuge werden von Volkswagen zurückgekauft.

LG München verurteilt SEAT-Händler zur Fahrzeugrücknahme

22.05.
2016

Mit einem aktuellen Urteil bringt das Landgericht München Bewegung in die Diskussion um Fahrzeugrücknahme und Schadensersatz im VW-Abgasskandal. Als erstes von bislang neun deutschen Landgerichten hat das LG München einen Seat-Händler in erster Instanz - nicht rechtskräftig - verpflichtet, einen 1,6 Liter-Diesel mit AE189-Motor gegen Erstattung des Kaufpreises zurück zu nehmen und zwar vor dem Werkstattbesuch im Rahmen des offiziellen Rückrufes.

VW ruft Passat-Modelle in die Werkstätten

29.02.
2016

Nach der Generalprobe mit den 8000 deutschen "Amarok" soll Anfang Januar die Rückrufaktion für den VW Passat anlaufen. Interessant sind die kommenden Wochen auch für klagewillige Autobesitzer, denn es stehen erste Verfahren vor deutschen Gerichten an. Betroffene warten in Deutschland allerdings bislang vergeblich auf Angebote von VW. In Amerika hatte Konzernchef Müller bereits angedeutet Schadensersatz zu leisten oder Fahrzeuge komplett zurück zu nehmen.

Rückrufaktion läuft mit 2,5 Millionen Briefen an

12.02.
2016

Da hat die Post mal gut zu tun: Die zweieinhalb Millionen Dieselfahrer, die in Deutschland mit einem EA189-Motor unterwegs sind bekommen in den nächsten Tagen weitere Informationen zur geplanten Rückrufaktion. Laut einem Konzernsprecher sollen die Briefe bis Ende Februar bei den Kunden ankommen. Dadurch erhalten Autobesitzer erst einmal Gewissheit darüber, ob ihr Motor überhaupt von der Rückrufaktion betroffen ist.

Entschuldigungstour in den USA

11.01.
2016
VW-Vorstand Müller hat seinen Auftritt auf der Automesse in Detroit genutzt, um nochmals in den USA um Entschuldigung für den Volkswagen-Abgasskandal zu bitten. Etwa 600.000 Autos waren in Amerika mit der Schummelsoftware verkauft wurden. Am überwiegenden Anteil können technische Veränderungen - wie der Einbau eines neuen Katalysators - vorgenommen werden. Einen Teil der Autos wird VW aber zurücknehmen müssen, da die entsprechenden Motoren wohl nicht an die scharfen US-Abgasnormen angepasst werden können.

VW verzichtet auf Gewährleistungsfrist für EA189-Modelle bis 2018

17.12.
2015
Themen Motor EA 189
Volkswagen hat im Themenumfeld "Rückrufaktion" zwei wichtige Informationen gestreut. Zum einen soll es für die Zeit des Werkstattaufenthalts auf Wunsch eine Mobilitätsgarantie geben, zum anderen verzichtet VW offiziell auf die Einrede der Verjährung bis zum 31. Dezember 2017 für alle PKW-Eigentümer, die von der EA189-Thematik betroffen sind. Damit entkräftet der Konzern die Aussagen, dass Eile geboten ist bei der Anmeldung von Schadensersatzansprüchen an den Produzenten der betroffenen Motoren.

VW stellt Pläne für Rückrufaktion vor

25.11.
2015
Themen Motor EA 189
Noch steht die abschließende Genehmigung des Kraftfahrtbundesamt noch aus, aber Volkswagen hat jetzt die offiziellen Pläne für die Rückrufaktion der 1,6 und 2,0-Liter-Modelle bekannt gegeben. Demnach sollen ab Anfang Januar die Fahrzeuge für jeweils eine Stunde in die Werkstatt zurück gerufen werden, um die Software upzudaten. Bei den kleineren Motoren kommt zum Software-Update der Einbau eines kleinen Luftfilter-Siebes hinzu. Die Gesamtkosten des Rückrufes werden von VW auf deutlich weniger als 500 Millionen Euro geschätzt. An der Höhe der Rücklagen will man aber trotzdem nichts ändern.

VW will Neuwagen anbieten und Skandaldiesel austauschen: Abwrackprämie reloaded oder genialer Schachzug zur Markenrettung?

25.10.
2015

VW will den Besitzern von PKW, die vom Skandal-Dieselmotor EA 189 angetrieben werden, möglicherweise lukrative Angebote machen. Insbesondere bei den 1,6 Liter-Modellen soll es erhebliche Anreize zum Neuwagenkauf geben - unabhängig von der Kilometer-Laufleistung, was die Sache natürlich für Vielfahrer interessent macht. Für VW könnte sich die der Abrwackprämie ähnelnde Thematik extrem lohnen, denn Volkswagen schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe und schafft sich selbst einen Ausweg aus der Krise.

VW-Dieselskandal Schadensersatz - Wann müssen VW-Besitzer tätig werden? - VW, AUDI,SKODA, SEAT

19.10.
2015
Themen Motor EA 189

Viele Mitglieder der Interessengemeinschaft EA 189 fragen in diesen Tagen: "Was kann ich überhaupt machen?" - Gemeint ist die völlig unklare Situation rund um den Diesel-Abgasskandal. Wie es auch ausgeht: Die Manipulationen an den Abgassystemen von 1,6 Liter und 2,0 Liter-Dieselmodellen mit der so genannten Clean-Diesel Technologie führen auf jeden Fall zum Wertverlust eines gekauften VW, Audi, SEAT oder Skoda.

Rückrufaktion nun Sache des Kraftfahrtbundesamtes

15.10.
2015
Themen Motor EA 189

Mit der Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes an die Adresse des Volkswagenkonzerns wird aus der freiwilligen Rückrufaktion eine behördlich angeordnete. Dadurch ändert sich für Besitzer von KFZ mit dem Motor EA 189 erst einmal nichts, denn VW hatte eine Rückrufaktion der Fahrzeuge für den Frühjahr des kommenden Jahres ohnehin angekündigt. Für Volkswagen steht die Aktion aber nun unter einem völlig neuen Stern: Durch den offiziellen Charakter schaltet sich das deutsche Kraftfahrtbundesamt komplett in das Verfahren ein und übrnimmt die Regie.

Maßnahmenkatalog zur VW-Rückrufaktion

08.10.
2015
Themen Motor EA 189

Volkswagen hat das Bundesverkehrsministererium über den voraussichtlichen Maßnahmenkatalog rund um die im Frühjahr 2016 geplante Rückrufaktion informiert. Demnach ist für Modelle mit dem 2 Liter-Motor wohl nur ein Softwareupdate vorgesehen. Fahrzeuge mit dem 1,6-Liter TDI-Motor müssen umfangreicher umgerüstet werden. Die Technik dafür soll angeblich erst im September 2016 zur Verfügung stehen.

Erste Schatten fallen auf den 1,2 Liter-Motor

08.10.
2015
Es deutet sich an, dass VW auch PKW mit 1,2 Litern Hubraum im Frühjahr 2016 in die Werkstätten rufen will. Ob auch hier manipulative Software verbaut wurde, ist damit nicht gesagt, allerdings kann man aus den Aussagen von VW-Chef Müller vom 8. Oktober 2015 durchaus entnehmen, dass diese Motorvariante ebenfalls in den Verdachtskreis der 1,6 und 2 Liter Modelle rücken könnte. Davon wäre auch eine bislang zahlenmäßig noch nicht definierte Zahl an Kleinwagen (Polo, Lupo und die entsprechenden Modelle der Tochtermarken) vom Abgasskandal betroffen.

Razzia VW

08.10.
2015

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat am 8.Oktober 2015 Büros und Privatwohnungen von VW-Mitarbeitern durchsucht und dabei in größeren Mengen Unterlagen und Kommunikationselektronik beschlagnahmt. Die jetzt sicher gestellten Daten sollen helfen, die Frage nach der persönlichen Verantwortlichkeit einzelner Personen zu klären. Zudem soll durch den raschen Zugriff verhindert werden, dass wichtige Unterlagen vernichtet werden. Die Aktion der Staatsanwaltschaft fand zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten statt, u.a. am Hauptsitz des Konzerns in Braunschweig.

VW-Rückrufaktion erst im Frühjahr 2016

07.10.
2015

VW hat angekündigt, erst im Frühjahr 2016 die ersten Besitzer von Dieselfahrzeugen anzuschreiben und die vom VW-Abgasskandal betroffenen PKW in die Werkstatt zurück zu rufen. Für Fahrzeugbesitzer verlängert sich dadurch die "Durststrecke" hin zu einer konkreten Offenlegung von Schadensersatzforderungen. Es ist völlig unklar, was und wie VW nachbessern will. In den aktuellen Verlautbarungen wird sogar davon gesprochen, dass bei manchen Fahrzeugen lediglich ein Software-Update notwendig ist, bei anderen aber der Austausch von Teilen.

Informationen zum Rückruf von VW-Diesel-Fahrzeugen

01.10.
2015
Themen Motor EA 189

Die Wolfsburger Volkswagen AG informiert auf Ihrer Homepage über anstehende Rückrufaktionen. Bitte zum Thema Rückrufaktionen nicht vergessen, dass diese in aller Regel über die Beteiligung des Kraftfahrtbundesamtes einen höchst offiziellen Charakter haben. Werden Rückrufaktionen nicht durchgeführt kann dies die Betriebsgenehmigung ungültig machen. Das folgt zu weiteren Maßnahmen des KBA und endet in der Zwangsstilllegung Ihres PKW durch das Kraftfahrtbundesamt.

Rückruf VW in Österreich

01.10.
2015
Themen Motor EA 189

Österreich ist ein klassischer Markt für Automobiltechnik "Made in Germany". Klar ist nur, dass auch in der Alpenrepublik viele Diesel-PKW vom VW-Abgasskandal betroffen sind. Offizielle Angaben haben 363.400 Diesel-Fahrzeuge hochgerechnet, die in Österreich mit dem Skandalmotor EA 189 ausgerüstet wurden. Auch Österreichs VW-Fahrer können sich auf eine Rückrufaktion gefasst machen. PKW der Marken Audi, Volkswagen und Skoda dürften davon betroffen sein. In den betreffenden Modellen mit 1,6 und 2 Litern Hubraum wurde die Manipulationssoftware eingesetzt.

Erste Umwelt Klage gegen VW in Texas

30.09.
2015
Themen Motor EA 189

Eine Regierungsbezirk im US-Staat Texas hat eine erste Schadensersatzklage gegen VW eingereicht. Da im Landkreis Harris County etwa 6000 PKW mit der umstrittenen Software verkauft wurden, rechnen die Ankläger eine Schadensersatzsumme von über 100 Millionen Euro hoch und zwar für die durch die Autos angerichtete Umweltverschmutzung. Die Summe ist für amerikanische Verhältnisse eher gering und lässt darauf schließen, dass weitere ähnliche Klagen folgen, die dann in der Gesamtsumme eine Forderung darstellen, wie sie amerikanischen Vorstellungen von Schadensersatz entspricht.

Woran erkenne ich, ob mein Auto vom VW-Skandal betroffen ist?

29.09.
2015
Themen Motor EA 189

Die Motornummer setzt sich aus maximal drei Buchstaben und einer Zahl zusammen und ist am Motorblock eingeprägt. Die vom Diesel-Skandal betroffenen Motoren gehören alles zum Motortyp EA 189. Wer die Nummer nicht finden kann, sollte in der Werkstatt die Fahrgestellnummer überprüfen lassen, die auch Aufschluss über den verwendeten Motor gibt. Alle betroffenen Fahreugführer werden in absehbarer Zet vom Kraftfahrtbundesamt angeschrieben und zum Werkstattbesuch aufgefordert.

Fakten zum Abgasskandal

29.09.
2015
Themen Bosch Motor EA 189

VW hat zugegeben, an Modellen, in denen der Motor EA 189 verbaut wurde, eine Software der Firma BOSCH verbaut zu haben, die bei Abgasuntersuchungen falsche Ergebnisse produziert. Davon sollen 11 Millionen Autos weltweit betroffen sein. Die Zahl korrigiert sich nahezu stündlich nach oben.

Wie funktioniert die Software?