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VW Rückrufaktion

VW-Rückruf: Software-Update macht Probleme

31.08.
2016
Themen Motor EA 189

Der Volkswagen-Konzern musste am 22.09.2015 öffentlich einräumen, in weltweit rund 11 Millionen Dieselfahrzeugen mit den Motorentypen EA 189 verbotene Abschalteinrichtungen installiert zu haben, um auf dem Prüfstand wesentlich geringere Schadstoffausstöße vorweisen zu können, als unter Normalbetrieb im Straßenverkehr. Nur so konnten die Herstellerangaben und die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte bei der Abgasprüfung eingehalten werden.

Technische Folgen des Rückrufs

20.08.
2016
Themen Motor EA 189

Während der Konzern den betroffenen Kunden schriftlich zusichert, dass mit der Umrüstung keine negativen Folgen verbunden seien, zeigen die ersten praktische Erfahrungen etwas anderes. In „Bild“ berichtete jüngst ein Hamburger Tiguan-Fahrer über die an seinem Fahrzeug vorgenommene Umrüstung. Er musste ernüchternd feststellen, dass der Motor nach dem Software-Update schlechter lief als vorher.

VW-Abgasskandal: Anfechtung wegen arglistiger Täuschung nur innerhalb eines Jahres nach Entdeckung der Täuschung möglich!

05.08.
2016
Themen Motor EA 189

Am 22.09.2015 gab der VW-Konzern bekannt, dass in weltweit rund 11 Millionen verkauften Fahrzeugen der Motorentyp EA 189 mit der illegalen Software zur Manipulation von Abgaswerten verbaut wurde. Die Software führt dazu, dass der Schadstoffausstoß der betroffenen Fahrzeuge auf dem Prüfstand weitaus geringer als im alltäglichen Straßenbetrieb ist.

Positive Gerichtsurteile geben VW-Kunden Recht

16.07.
2016

Ende Juni 2016 kam es in den USA bereits zu einem umfangreichen Vergleich zwischen Volkswagen und den US-Behörden. Danach hat sich Volkswagen verpflichtet, an betroffene Käufer der manipulierten Fahrzeuge eine Entschädigungszahlung bis zu 15 Milliarden Dollar zu erbringen. Pro manipuliertem Fahrzeug wird Volkswagen zwischen 5.100,00 und 10.000,00 US-Dollar als freiwillige Zahlung erbringen. Hinsichtlich der betroffenen Fahrzeuge haben US-Kunden eine Wahlmöglichkeit: Entweder lassen sie eine Nachbesserung vornehmen oder die Fahrzeuge werden von Volkswagen zurückgekauft.

LG München verurteilt SEAT-Händler zur Fahrzeugrücknahme

22.05.
2016

Mit einem aktuellen Urteil bringt das Landgericht München Bewegung in die Diskussion um Fahrzeugrücknahme und Schadensersatz im VW-Abgasskandal. Als erstes von bislang neun deutschen Landgerichten hat das LG München einen Seat-Händler in erster Instanz - nicht rechtskräftig - verpflichtet, einen 1,6 Liter-Diesel mit AE189-Motor gegen Erstattung des Kaufpreises zurück zu nehmen und zwar vor dem Werkstattbesuch im Rahmen des offiziellen Rückrufes.

VW ruft Passat-Modelle in die Werkstätten

29.02.
2016

Nach der Generalprobe mit den 8000 deutschen "Amarok" soll Anfang Januar die Rückrufaktion für den VW Passat anlaufen. Interessant sind die kommenden Wochen auch für klagewillige Autobesitzer, denn es stehen erste Verfahren vor deutschen Gerichten an. Betroffene warten in Deutschland allerdings bislang vergeblich auf Angebote von VW. In Amerika hatte Konzernchef Müller bereits angedeutet Schadensersatz zu leisten oder Fahrzeuge komplett zurück zu nehmen.

Rückrufaktion läuft mit 2,5 Millionen Briefen an

12.02.
2016

Da hat die Post mal gut zu tun: Die zweieinhalb Millionen Dieselfahrer, die in Deutschland mit einem EA189-Motor unterwegs sind bekommen in den nächsten Tagen weitere Informationen zur geplanten Rückrufaktion. Laut einem Konzernsprecher sollen die Briefe bis Ende Februar bei den Kunden ankommen. Dadurch erhalten Autobesitzer erst einmal Gewissheit darüber, ob ihr Motor überhaupt von der Rückrufaktion betroffen ist.

Entschuldigungstour in den USA

11.01.
2016
VW-Vorstand Müller hat seinen Auftritt auf der Automesse in Detroit genutzt, um nochmals in den USA um Entschuldigung für den Volkswagen-Abgasskandal zu bitten. Etwa 600.000 Autos waren in Amerika mit der Schummelsoftware verkauft wurden. Am überwiegenden Anteil können technische Veränderungen - wie der Einbau eines neuen Katalysators - vorgenommen werden. Einen Teil der Autos wird VW aber zurücknehmen müssen, da die entsprechenden Motoren wohl nicht an die scharfen US-Abgasnormen angepasst werden können.

VW verzichtet auf Gewährleistungsfrist für EA189-Modelle bis 2018

17.12.
2015
Themen Motor EA 189
Volkswagen hat im Themenumfeld "Rückrufaktion" zwei wichtige Informationen gestreut. Zum einen soll es für die Zeit des Werkstattaufenthalts auf Wunsch eine Mobilitätsgarantie geben, zum anderen verzichtet VW offiziell auf die Einrede der Verjährung bis zum 31. Dezember 2017 für alle PKW-Eigentümer, die von der EA189-Thematik betroffen sind. Damit entkräftet der Konzern die Aussagen, dass Eile geboten ist bei der Anmeldung von Schadensersatzansprüchen an den Produzenten der betroffenen Motoren.

VW stellt Pläne für Rückrufaktion vor

25.11.
2015
Themen Motor EA 189
Noch steht die abschließende Genehmigung des Kraftfahrtbundesamt noch aus, aber Volkswagen hat jetzt die offiziellen Pläne für die Rückrufaktion der 1,6 und 2,0-Liter-Modelle bekannt gegeben. Demnach sollen ab Anfang Januar die Fahrzeuge für jeweils eine Stunde in die Werkstatt zurück gerufen werden, um die Software upzudaten. Bei den kleineren Motoren kommt zum Software-Update der Einbau eines kleinen Luftfilter-Siebes hinzu. Die Gesamtkosten des Rückrufes werden von VW auf deutlich weniger als 500 Millionen Euro geschätzt. An der Höhe der Rücklagen will man aber trotzdem nichts ändern.

Auch 3-Liter-Diesel in den USA vom Abgasskandal betroffen

23.11.
2015

Möglicherweise sind in den USA 75.000 PKW mit einem 3.0-Liter-Diesel-Motor unterwegs, der vom aktuellen Abgasskandal betroffen sein könnte. Der 3.0 TDI-Motor kam in verschiedenen AUDI-Modellen zum Einsatz, aber auch beim Porsche Cayenne und beim VW Touareg - allesamt in den USA sehr beliebte Autos.

Abgasmanipuationen an großen AUDI-PKW in den USA

23.11.
2015

Und der VW Abgasskandal weitet sich aus: Nun hat auch AUDI darüber informiert, dass 3.0 TDI-Motoren mit der Manipulationssoftware ausgestattet wurden. Die Konzernmarke Audi hat dies gegenüber der US-amerikanischen Umweltbehörde eingestanden und bestätigt, dass bei zahlreichen in die USA verkauften PKW manipuliert wurde. Das trifft AUDI hart, denn die großen Audis, insbesondere die SUV und die 6-er Modelle erfreuen sich in den USA größter Beliebtheit. Medien berichten, dass 100.000 Fahrzeuge betroffen sind, darunter die Modelle Audi A8 und Audi Q7.

VW will Neuwagen anbieten und Skandaldiesel austauschen: Abwrackprämie reloaded oder genialer Schachzug zur Markenrettung?

25.10.
2015

VW will den Besitzern von PKW, die vom Skandal-Dieselmotor EA 189 angetrieben werden, möglicherweise lukrative Angebote machen. Insbesondere bei den 1,6 Liter-Modellen soll es erhebliche Anreize zum Neuwagenkauf geben - unabhängig von der Kilometer-Laufleistung, was die Sache natürlich für Vielfahrer interessent macht. Für VW könnte sich die der Abrwackprämie ähnelnde Thematik extrem lohnen, denn Volkswagen schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe und schafft sich selbst einen Ausweg aus der Krise.

VW-Dieselskandal Schadensersatz - Wann müssen VW-Besitzer tätig werden? - VW, AUDI,SKODA, SEAT

19.10.
2015
Themen Motor EA 189

Viele Mitglieder der Interessengemeinschaft EA 189 fragen in diesen Tagen: "Was kann ich überhaupt machen?" - Gemeint ist die völlig unklare Situation rund um den Diesel-Abgasskandal. Wie es auch ausgeht: Die Manipulationen an den Abgassystemen von 1,6 Liter und 2,0 Liter-Dieselmodellen mit der so genannten Clean-Diesel Technologie führen auf jeden Fall zum Wertverlust eines gekauften VW, Audi, SEAT oder Skoda.

Rückrufaktion nun Sache des Kraftfahrtbundesamtes

15.10.
2015
Themen Motor EA 189

Mit der Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes an die Adresse des Volkswagenkonzerns wird aus der freiwilligen Rückrufaktion eine behördlich angeordnete. Dadurch ändert sich für Besitzer von KFZ mit dem Motor EA 189 erst einmal nichts, denn VW hatte eine Rückrufaktion der Fahrzeuge für den Frühjahr des kommenden Jahres ohnehin angekündigt. Für Volkswagen steht die Aktion aber nun unter einem völlig neuen Stern: Durch den offiziellen Charakter schaltet sich das deutsche Kraftfahrtbundesamt komplett in das Verfahren ein und übrnimmt die Regie.

Maßnahmenkatalog zur VW-Rückrufaktion

08.10.
2015
Themen Motor EA 189

Volkswagen hat das Bundesverkehrsministererium über den voraussichtlichen Maßnahmenkatalog rund um die im Frühjahr 2016 geplante Rückrufaktion informiert. Demnach ist für Modelle mit dem 2 Liter-Motor wohl nur ein Softwareupdate vorgesehen. Fahrzeuge mit dem 1,6-Liter TDI-Motor müssen umfangreicher umgerüstet werden. Die Technik dafür soll angeblich erst im September 2016 zur Verfügung stehen.

Erste Schatten fallen auf den 1,2 Liter-Motor

08.10.
2015
Es deutet sich an, dass VW auch PKW mit 1,2 Litern Hubraum im Frühjahr 2016 in die Werkstätten rufen will. Ob auch hier manipulative Software verbaut wurde, ist damit nicht gesagt, allerdings kann man aus den Aussagen von VW-Chef Müller vom 8. Oktober 2015 durchaus entnehmen, dass diese Motorvariante ebenfalls in den Verdachtskreis der 1,6 und 2 Liter Modelle rücken könnte. Davon wäre auch eine bislang zahlenmäßig noch nicht definierte Zahl an Kleinwagen (Polo, Lupo und die entsprechenden Modelle der Tochtermarken) vom Abgasskandal betroffen.

Razzia VW

08.10.
2015

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat am 8.Oktober 2015 Büros und Privatwohnungen von VW-Mitarbeitern durchsucht und dabei in größeren Mengen Unterlagen und Kommunikationselektronik beschlagnahmt. Die jetzt sicher gestellten Daten sollen helfen, die Frage nach der persönlichen Verantwortlichkeit einzelner Personen zu klären. Zudem soll durch den raschen Zugriff verhindert werden, dass wichtige Unterlagen vernichtet werden. Die Aktion der Staatsanwaltschaft fand zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten statt, u.a. am Hauptsitz des Konzerns in Braunschweig.

VW-Rückrufaktion erst im Frühjahr 2016

07.10.
2015

VW hat angekündigt, erst im Frühjahr 2016 die ersten Besitzer von Dieselfahrzeugen anzuschreiben und die vom VW-Abgasskandal betroffenen PKW in die Werkstatt zurück zu rufen. Für Fahrzeugbesitzer verlängert sich dadurch die "Durststrecke" hin zu einer konkreten Offenlegung von Schadensersatzforderungen. Es ist völlig unklar, was und wie VW nachbessern will. In den aktuellen Verlautbarungen wird sogar davon gesprochen, dass bei manchen Fahrzeugen lediglich ein Software-Update notwendig ist, bei anderen aber der Austausch von Teilen.

Informationen zum Rückruf von VW-Diesel-Fahrzeugen

01.10.
2015
Themen Motor EA 189

Die Wolfsburger Volkswagen AG informiert auf Ihrer Homepage über anstehende Rückrufaktionen. Bitte zum Thema Rückrufaktionen nicht vergessen, dass diese in aller Regel über die Beteiligung des Kraftfahrtbundesamtes einen höchst offiziellen Charakter haben. Werden Rückrufaktionen nicht durchgeführt kann dies die Betriebsgenehmigung ungültig machen. Das folgt zu weiteren Maßnahmen des KBA und endet in der Zwangsstilllegung Ihres PKW durch das Kraftfahrtbundesamt.

Rückruf VW in Österreich

01.10.
2015
Themen Motor EA 189

Österreich ist ein klassischer Markt für Automobiltechnik "Made in Germany". Klar ist nur, dass auch in der Alpenrepublik viele Diesel-PKW vom VW-Abgasskandal betroffen sind. Offizielle Angaben haben 363.400 Diesel-Fahrzeuge hochgerechnet, die in Österreich mit dem Skandalmotor EA 189 ausgerüstet wurden. Auch Österreichs VW-Fahrer können sich auf eine Rückrufaktion gefasst machen. PKW der Marken Audi, Volkswagen und Skoda dürften davon betroffen sein. In den betreffenden Modellen mit 1,6 und 2 Litern Hubraum wurde die Manipulationssoftware eingesetzt.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AUDI

30.09.
2015
Themen Motor EA 189

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat gegen die Volkswagen-Tochter Audi ein Prüfverfahren aufgenommenns Visier. Oberstaatsanwalt Wolfram Herrle prüft derzeit, ob ausreichende Verdachtsmomente für ein offizielles Ermittlungsverfahren und eine anschließende Anklage ausreichen. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt arbeit eng mit der Staatsanwaltschaft in Braunschweig zusammen, die schon ein Prüfverfahren gegen Dr. Martin Winterkorn aufgenommen.

Erste Umwelt Klage gegen VW in Texas

30.09.
2015
Themen Motor EA 189

Eine Regierungsbezirk im US-Staat Texas hat eine erste Schadensersatzklage gegen VW eingereicht. Da im Landkreis Harris County etwa 6000 PKW mit der umstrittenen Software verkauft wurden, rechnen die Ankläger eine Schadensersatzsumme von über 100 Millionen Euro hoch und zwar für die durch die Autos angerichtete Umweltverschmutzung. Die Summe ist für amerikanische Verhältnisse eher gering und lässt darauf schließen, dass weitere ähnliche Klagen folgen, die dann in der Gesamtsumme eine Forderung darstellen, wie sie amerikanischen Vorstellungen von Schadensersatz entspricht.

Woran erkenne ich, ob mein Auto vom VW-Skandal betroffen ist?

29.09.
2015
Themen Motor EA 189

Die Motornummer setzt sich aus maximal drei Buchstaben und einer Zahl zusammen und ist am Motorblock eingeprägt. Die vom Diesel-Skandal betroffenen Motoren gehören alles zum Motortyp EA 189. Wer die Nummer nicht finden kann, sollte in der Werkstatt die Fahrgestellnummer überprüfen lassen, die auch Aufschluss über den verwendeten Motor gibt. Alle betroffenen Fahreugführer werden in absehbarer Zet vom Kraftfahrtbundesamt angeschrieben und zum Werkstattbesuch aufgefordert.

Fakten zum Abgasskandal

29.09.
2015
Themen Bosch Motor EA 189

VW hat zugegeben, an Modellen, in denen der Motor EA 189 verbaut wurde, eine Software der Firma BOSCH verbaut zu haben, die bei Abgasuntersuchungen falsche Ergebnisse produziert. Davon sollen 11 Millionen Autos weltweit betroffen sein. Die Zahl korrigiert sich nahezu stündlich nach oben.

Wie funktioniert die Software?

Nun auch AUDI – 2,1 Millionen PKW werden weltweit zu Skandalautos

29.09.
2015

Man hätte es sich ja fast denken können: Auch Audi steckt beim großen Diesel-Abgasskandal mit den Manipulierern aus Wolfsburg unter einer Decke. Audi – von VW als Tochtermarke geführt – hatte den betroffenen Motor in den Modellen mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum – verbaut und damit die Typen A1, A3, A4 und A6, den Sportwagen TT sowie die Geländewagen Q3 und Q5 auf die Schummellste gestellt.

Ermittlungen gegen Dr. Martin Winterkorn

29.09.
2015
Themen Dr. Martin Winterkorn

Nur wenige Tage nach dem mehr oder weniger freiwilligen Rücktritt von Dr. Martin Winterkorn als VW-Chef hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Ermittlungen gegen den ehemaligen Konzernchef aufgenommen. Nachdem mehrere Strafanzeigen gegen Dr. Martin Winterkorn eingegangen sind wurden die Ermittlungen gegen den langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG am 28. September 2015 aufgenommen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gibt zwar an, dass es sich dabei noch nicht um Ermittlungen in einer Strafsache gehe. Es werden die eingegangenen Anzeigen gegen Dr.