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Wertverluste von Dieselfahrzeugen im Abgasskandal

Audi von innen

Ein betroffener Audi

Der Abgasskandal - Er bedroht die Zukunft der Diesel-Technologie und sorgt für schlechte Laune bei Millionen von Diesel-Besitzern, die sich um die Qualität und die Werterhaltung von Fahrzeugen der Marken VW, AUDI, PORSCHE und MERCEDES sorgen. HAHN Rechtsanwälte hat sich zum Thema "Wertverlust Diesel" klar auf der Seite von privaten und gewerblichen Diesel-Nutzern positioniert und bietet betroffenen Opfern ein kostenloses Erstgespräch zum Thema Abgasskandal an.

Handeln Sie innerhalb der Gewährleistungspflicht oder setzen Sie bei älteren Fahrzeugen Ihre Ansprüche gegenüber den Herstellern durch, die sich durch illegale Softwaremanipulationen und kartellrechtlich untersagten Absprachen gegen ihre eigenen Kunden verschworen haben.

Wertverluste müssen Sie nicht hinnehmen

Verbraucher sind vielfältig vom Abgasskandal betroffen. Im Grundsatz geht es um Schäden, Mängel und Ansprüche, die bei der Wahl der jurisitsichen Mittel differenziert betrachtet werden müssen.

  • Rückgabeanspruch innerhalb der Gewährleistung

    Fahrer von Dieselfahrzeugen, die vor weniger als zwei Jahren gekauft wurden, können einen mängelfreien PKW verlangen. Viele deutsche Landgerichte haben bereits verbraucherfreundliche Urteile gesprochen. Manchmal braucht es einen etwas längeren Atem: VW z.B. vergleicht sich bisher erst in der 2. Instanz mit klagenden Autobesitzern.

    Infografik zur Rückabwicklung eines Kaufvertrages


    Infografik PKW Rückgabe

  • Schadenersatz - Wertverlust

    Neben den oben genannten Gewährleistungsrechten bestehen darüber hinaus Ansprüche auf Schadenersatz gegen die Hersteller der Motoren, zum Beispiel der VW AG, der Porsche AG, der Audi AG, der Daimler AG etc. Die Ansprüche beruhen darauf, dass diese Hersteller systematisch ihre Kunden getäuscht haben, indem sie Motoren mit illegalen Abschaltvorrichtungen hergestellt und in den Verkehr gebracht haben. Gerade diese Fahrzeuge, bei denen eine solche Abschaltvorrichtung nachgewiesen und die infolgedessen zurückgerufen worden sind, leiden in besonderem Maße unter einem Wertverlust. Diese Diesel tragen des „Makel“ des Dieselskandals und sind nur mit sehr hohen Abschlägen auf den regulären Marktwert verkäuflich. Verantwortlich hierfür sind die Hersteller gegen die ein Anspruch auf Grundlage von Paragraf 826 des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht. Das Gesetz spricht hier von einer „vorsätzlichen und sittenwidrigen Schädigung“. Der Anspruch berechtigt zur Rückabwicklung des Kaufvertrages, d. h. die Hersteller müssen den ursprünglich gezahlten Kaufpreis ersetzen. Der Kunde als Anspruchsinhaber muss lediglich einen pauschalen Nutzungsersatz zahlen für die Kilometer, die er tatsächlich das Fahrzeug genutzt hat. Diese Pauschale ist im Vergleich zum tatsächlichen Wertverlust aber sehr niedrig, sodass sich ein großer wirtschaftlicher Vorteil ergibt.

  • Widerruf von Autokrediten

    Sollte bei einem Pkw eine illegale Abschaltvorrichtung nicht nachweisbar sein, so gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den Kaufvertrag rückabzuwickeln. Ist das Fahrzeug finanziert worden und wurde die Finanzierung vom Verkäufer angeboten, so bilden der Kaufvertrag und der Finanzierungsvertrag (Darlehensvertrag) eine sogenannte wirtschaftliche Einheit. Nahezu 80 % aller in diesem Zusammenhang ausgegebenen Pkw-Darlehen weisen nach unseren Prüfungen Rechtsfehler auf. Die Darlehensverträge können deshalb nach wie vor widerrufen werden, wenn es sich um einen Privatkauf handelt. Aufgrund der wirtschaftlichen Einheit mit dem Kaufvertrag, gilt dieser automatisch auch als widerrufen. Der Vorteil ist, dass das Darlehen nun nicht mehr zurückbezahlt werden muss. Es muss lediglich der Pkw zurückgegeben werden und der Kunde wird von allen Verbindlichkeiten aus dem Darlehen unmittelbar frei. Darüber hinaus sind eine etwaig geleistete Anzahlung und sämtliche bisher gezahlten Darlehensraten an den Kunden zu erstatten. Bei Darlehen ab 2014 ist sogar streitig, ob überhaupt ein Nutzungswertersatz gezahlt werden muss. Im Optimalfall kann das Fahrzeug also zurückgegeben werden, ohne jedweden Wertverlust. Der Kunde ist das Fahrzeug dann praktisch „gratis“ gefahren.


Wertverlust - Nutzungsersatz berechnen

Der wirtschaftliche Vorteil einer juristischen Rückabwicklung des Kaufs liegt regelmäßig in der Differenz zwischen dem pauschalen Nutzungsersatz der nach Rechtsprechung bei Rückabwicklung zu zahlen ist und dem Wertverlust des (Gebraucht-) Fahrzeugs. Der Nutzungsersatz ist regelmäßig viel geringer als der Wertverlust. Ausnahmen können sich nur bei Fahrzeugen mit sehr hoher Laufleistung jenseits der 200.000 KM ergeben. Aber Achtung: Nicht der Kilometerstand Des Fahrzeugs zählt, sondern es zählen nur die Kilometer, die der jeweilige Besitzer seit dem Erwerb des Fahrzeugs selbst gefahren ist. Er wird man also zum Beispiel ein einen Gebrauchtwagen mit einem Kilometerstand von 100.000 km und fährt weitere 50.000 km, so stehen auf dem Tacho zwar 150.000 km, eine Nutzungsersatz muss man sich aber nur für die selbst gefahrenen 50.000 km anrechnen lassen. Und dieser Nutzungsersatz wird selbstverständlich auch nur auf den tatsächlichen Preis berechnet, den man bezahlt hat und nicht etwa auf den Neuwagenpreis. So liegt auch hier der Nutzungsersatz regelmäßig deutlich unter dem effektiven Wertverlust.

Der Nutzungsersatz berechnet sich in der Regel nach einer einfachen Formel. Der vom Käufer ursprünglich bezahlte Kaufpreis wird mit den tatsächlich gefahrenen Kilometern multipliziert und durch 300.000 geteilt. Bei einer Laufleistung von zum Beispiel 60.000 km müsste man sich also 20 % des ursprünglich gezahlten Kaufpreises als Nutzungsersatz anrechnen lassen. Wie hoch ihr konkreter Anspruch ist, rechnen wir für Sie gerne im Rahmen der kostenfreien Erstberatung aus. Anhand des Marktwerts des Fahrzeugs kann dann der wirtschaftliche Vorteil unserer Tätigkeit sehr genau bestimmt werden.