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Wertverlust VW Diesel – Auto zurückgeben

VW Passat Diesel

Der VW Motor EA 189 hat den VW Skandal ausgelöst

Sie wollen als Fahrer eines VW-Diesels ihr Auto nach dem Abgasskandal nur noch loswerden? Oder Sie fragen sich, wer Ihnen den entstandenen Schaden bezahlt?
Volkswagen „outete“ sich 2015 als erster Hersteller, illegale Abschalteinrichtungen zur Abgasreinigung in seinen Fahrzeugen verbaut zu haben. Seither ist der Skandalmotor EA189 in aller Munde. Betroffen sind Millionen Autofahrer weltweit. Ihre Dieselfahrzeuge erleiden einen gewaltigen Wertverlust. Dazu zählen nicht nur Fahrer eines Diesels von Volkswagen direkt sondern auch von anderen zur VW-Gruppe gehörenden Marken wie Audi, Skoda und Seat.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, den durch den Dieselskandal entstanden Wertverlust Ihres VW auszugleichen. Sie müssen Ihren Schaden nicht hinnehmen. Sie haben unterschiedliche rechtliche Möglichkeiten.

Infografik zur Rückabwicklung eines Kaufvertrages


Infografik PKW Rückgabe

VW mit illegaler Abschalteinrichtung – was bedeutet das für mich?

Im September 2015 gibt Hersteller Volkswagen zu, illegale Abschaltvorrichtungen in dem Motor mit der Typbezeichnung EA189 verbaut zu haben. Das ist der Auftakt zum globalen Dieselskandal, dessen Aufklärung bis heute noch nicht in Sicht ist.
Eine illegal manipulierte Abschaltvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Abgasreinigung der Fahrzeuge nur auf dem Prüfstand funktioniert. Im normalen Betrieb stößt der Wagen mehr gesundheitsgefährdende Stickoxide aus, als gesetzlich zugelassen. Die Abgasreinigung erfolgt temperaturabhängig. Sie funktioniert nur in einem genau festgelegten Bereich optimal. Der liegt etwa bei Zimmertemperatur. Je weiter die Außenluft von diesem Bereich abweicht, desto mehr greift die Abschaltvorrichtung ein. Die Abgasreinigung wird heruntergeregelt oder sogar ganz abgeschaltet. Die Stickoxide gelangen fast ungefiltert in die Luft.

Für diese VW-Modelle laufen Rückrufaktionen

Sie als Fahrer eines Volkswagen-Diesels zählen zu den direkt Betroffenen des Dieselskandals. Das gilt auch für Audi-, Skoda- und Seat-Fahrer mit entsprechenden Motortypen.
Für alle Modelle, in denen der Motor EA 189 verbaut wurde, gibt es eine offizielle Rückrufaktion seitens des Kraftfahrt-Bundesamtes. Der Motor ist in vielen Modellen von VW und deren Töchtern verbaut. Außerdem hat das Kraftfahrt-Bundesamt insgesamt 57 600 VW Touareg mit 3-Liter-Diesel-Motor der Euro-Norm 6 angeordnet.
Wer dem Rückruf nicht folgt, dem droht der Entzug der Zulassung. Das gilt bislang für folgende Modelle:
VW

  • VW Golf (1.4 TSI, 1.6 TDI)
  • VW Golf VI (GTD, 1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion,1.6 TDI BlueMotion Technology, 12.0 TDI, Variant, Cabrio, Golf Plus)
  • VW Golf VII 1.6 TDI Variant (Euro 6)
  • VW Passat B6, B7 und CC (1.6 TDI BlueMotion, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2008 – 2014)
  • VW Passat (1.4 TSI, 1.6 TDI, 2.0 TDI, 2.0 TDI Variant)
  • VW Tiguan (2.0 TDI) (2007 – 2015)
  • VW Polo (1.6 TDI, 1.6 TDI Blue Motion Technology)
  • VW Polo (1,4 TSI, 1.6 TDI)
  • VW Jetta
  • VW Scirocco (2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology
  • VW Caddy (1.6 TDI, 1.6 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI, 2.0 TDI BlueMotion Technology) (2005 – 2014)
  • VW Beetle (1,6 TDI und 2,0 TDI) (2011 – 2014)
  • VW Eos (2.0 TDI)
  • VW Sharan I und II (2.0 TDI BlueMotion Technology, 2.0 TDI BlueMotion) (2008 – 2014)
  • VW Touran (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2005 – 2014)
  • VW T5 Multivan (2.0 TDI) (2009 – 2013)
  • VW T6 Transporter 2.0 TDI
  • VW Transporter (2008 – 2015)
  • VW Touareg 3.0 TDI
  • VW Phaeton 3.0 TDI
  • VW Amarok 3.0 TDI

Seat

  • SEAT Alhambra ((2.0 TDI) (2008 – 2014)
  • SEAT Altea (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2009 – 2015)
  • SEAT Ibiza (aus ST und SC 1,4 TDI)
  • SEAT Leon II (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2010 – 2012)

Skoda

  • Skoda Fabia (1.6 TDI)
  • Skoda Octavia II (1.6 TDI, 1.6 TDI GreenLine, 2.0 TDI)(2009 – 2013)
  • Skoda Rapid (1.6 TDI) (2012-2015)
  • Skoda Roomster (1.6 TDI) (2010 – 2015)
  • Skoda Superb II (1.6 TDI, 2.0 TDI, 1.6 TDI GreenLine)(2008-2013)
  • Skoda Yeti (1.6. TDI, 1.6 TDI Greenline, 2.0 TDI) (2009 – 2014)
  • Fabia (1.6 TDI)

Außerdem sind zahlreiche Modelle von Audi mit dem EA189-Motor ausgestattet (EVENTUELL ZU AUDI VERLINKEN)

Was bedeutet das Software-Update für meinen VW-Diesel?

Wie genau das Software-Update in Ihrem Auto wirkt, kann niemand sagen. Das weiß nur Volkswagen selbst. Der Knackpunkt ist, dass Ihnen keiner erklärt, wie genau das Update in die Motorsteuerung eingreift. Auch Folgeschäden sind nicht ausgeschlossen, auch wenn VW das bisher von sich weist. Trotzdem beklagen immer mehr VW-Diesel-Fahrer, beispielsweise Probleme mit dem Abgasrückführungsventil, die nach dem Update aufgetreten sind.
Sicher ist, dass in modernen Fahrzeugen Hard- und Software sehr fein miteinander verbunden sind. Es gibt zumindest Zweifel, ob das Aktualisieren der einen Komponente ohne Folgen für die andere sein kann.

Schützt die Abschaltvorrichtung meinen VW-Motor?

Was erst einmal absurt klingt, war das Hauptargument des VW-Konzerns, nach dem Entdecken von Unregelmäßigkeiten bei der Abgasreinigung. Die Abschaltvorrichtungen seien lediglich zum Motorschutz eingerichtet, hieß es. Nachdem inzwischen klar ist, dass das Abschalten der Abgasreinigung bei den betroffenen VW-Motoren als illegal zu bewerten ist, sollen Kunden nun mit einem simplem Update der Software zufrieden sein. Die Verbraucher sollen glauben, danach sei alles wieder in Ordnung. Da darf die Frage erlaubt sein, warum eine scheinbar so einfache Lösung nicht den Abgasskandal verhindert hat? Wenn es so unkompliziert ist, warum nimmt Volkswagen den weltweiten millionenschweren Skandal in Kauf?
Fest steht, dass sich nach dem Update des EA189-Motors immer mehr Kunden über Probleme am Abgasrückführungssystem beschweren. Sie fürchten langfristig hohe Instandhaltungskosten für ihren VW-Diesel.

Wer zahlt, wenn es nach dem Update zu Schäden am meinem VW kommt?

Grundsätzlich gilt, dass der Hersteller für Folgeschäden nach einem Software-Update haftet. Allerdings müssen Sie als Verbraucher nachweisen, dass etwaige Schäden exakt durch das Update hervorgerufen wurden. Dazu brauchen Sie enorme finanzielle Mittel. Zudem stünde der Nachweis in keinem Verhältnis mehr zu Ihrem wirtschaftlichen Schaden. Das heißt: Es ist für Kunden kaum möglich, nachzuweisen, dass Schäden, die nach dem Update auftreten, auch durch dieses verursacht wurden.
Volkswagen übernimmt in Deutschland keinerlei Garantie oder Gewährleistung für Teile, die direkt vom Update betroffen sind. Sie als Kunde dürfen lediglich darauf hoffen, dass der Hersteller kulant reagiert, sollten sie nach dem Update Probleme bekommen.
Sie als Kunde tragen also das volle wirtschaftliche Risiko des Software-Updates. Sie zahlen für den Wertverlust, den allein der Abgasskandal auslöst, müssen mit Fahrerboten zurechtkommen und mit möglichen Instandhaltungskosten nach dem Update rechnen. Das ist der eigentliche Skandal.
Wir raten Ihnen, Schadenersatzansprüche gegen Volkswagen geltend zu machen. Hier wären auch eventuelle Folgeschäden nach dem Update umfasst.

Wo gelten jetzt schon Fahrverbote?

Als erste Stadt Deutschlands setzt Hamburg seit Ende Mai 2018 erste Durchfahrtsverbote für alle Diesel, die die Euro-Norm 6 nicht erfüllen, durch. Streckenweise müssen sie draußen bleiben. Den Weg dafür hat das Bundesverwaltungsgericht im Februar 2018 freigemacht: Städte dürfen Diesel aussperren, wenn sie dadurch eine bessere Luftqualität erreichen. Hintergrund ist, dass 66 deutsche Städte im Jahr 2017 zum wiederholten Male die EU-Grenzwerte zur Stickoxid-Belastung zum Teil erheblich überschritten haben. Die EU klagt derzeit gegen Deutschland und andere Staaten. Es drohen Strafzahlungen.
Im Grunde müssen Dieselfahrer sich in allen 66 Städten mit dem Gedanken an Fahrverbote befassen. Sichere Pläne gibt es bislang unter anderem für Stuttgart, München, Berlin und Oldenburg.

Ihr VW-Diesel verliert massiv an Wert

Die Diskussionen um Fahrverbote, mögliche Folgeschäden durch Software-Updates, immer neue Schlagzeilen zum Thema Abgasskandal – wer seinen Diesel verkaufen möchte, muss mit herbem Wertverlust rechnen. Insgesamt ist der Absatz für Dieselfahrzeuge in 2017 um mehr als zwei Drittel  zurückgegangen. Wer auf dem Gebrauchtwagenmarkt versucht, seinen VW-Diesel loszuwerden, muss mit bis zu fünfstelligen Verlusten rechnen. Da es für VW-Fahrzeuge bereits behördliche Rückrufe gibt, weil die Abgasmanipulation illegal war, trifft es Sie als Kunden besonders hart in Sachen Wertverlust. Selbst die Vertragshändler nehmen Ihr Auto nicht mehr gern in Zahlung.

Schadenersatz für VW-Fahrer

Sie sind nicht bereit den Wertverlust Ihres VW-Diesels und eventuelle Schäden infolge des Software-Updates in Kauf zu nehmen? Dann haben Sie die Möglichkeit, ihren Wagen zurückzugeben. Welche rechtlichen Optionen Sie genau haben, kommt darauf an, wann und wo Sie Ihren VW gekauft haben.

Schadenersatz für VW-Diesel innerhalb der Gewährleistung

Üblicherweise gilt für alle Neu- oder Gebrauchtwagen ab Kauf eine Gewährleistung von zwei Jahren seitens des Verkäufers. Befinden Sie sich mit ihrem VW noch in dieser Zeit, können Sie dem Verkäufer gegenüber Schadenersatz geltend machen.
Durch viele Gespräche mit unseren Mandanten ist uns klar, dass dies jedoch nicht unbedingt in Ihrem Interesse liegt. Viele VW-Fahrer haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Händler. Das wollen sie eigentlich nicht durch Rechtsstreitigkeiten belasten. Viele Kunden wünschen sich im Wesentlichen ein Entgegenkommen seitens des Herstellers. Etliche wollen ihr Fahrzeug auch behalten, aber den entstanden Schaden nicht allein tragen müssen. Wir prüfen Ihre rechtlichen Möglichkeiten – Sie entscheiden, welche Mittel für Sie infrage kommen.

Schadenersatz für VW-Diesel außerhalb der Gewährleistung

Ist der Kauf Ihres VW länger als zwei Jahre her, ist der Verkäufer nicht mehr in der Gewährleistungspflicht. Dann haben Sie sogenannte deliktische Ansprüche gegen den Hersteller. Die Grundlage dafür ist §826 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Darin heißt es:
„Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden     zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet.“
Das bedeutet: Da der Hersteller vorsätzlich sittenwidrig gehandelt hat, in dem er die Abgasreinigung manipuliert hat, haben Sie als betroffener VW-Fahrer Anspruch auf Schadenersatz. Der Nachweis des Vorsatzes gelingt bei direkt vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeugen in der Regel problemlos. Die Behörden haben den Einsatz illegal manipulierter Abschalteinrichtungen ermittelt.
Ihnen als VW-Kunde oder Kunde einer der VW-Töchter ist durch den Abgasskandal ein enormer Schaden entstanden: Sie haben ein Auto gekauft, das so nicht hätte zugelassen werden dürfen, Sie müssen mit Fahrverboten rechnen und Sie tragen allein das wirtschaftliche Risiko für mögliche Folgeschäden des Software-Updates. Abgesehen davon trägt ihr VW fortan den Makel des Skandals, der zu weiterem Wertverlust führt. So ergeben sich Schadenersatzansprüche gegenüber dem Hersteller, die Sie geltend machen können. Hersteller ist derjenige, der den Motor entwickelt und gebaut hat.

VW-Fahrer können ihren Autokredit widerrufen – egal für welchen Motor

Für alle, die ihren VW privat geleast oder finanziert haben, gibt es eine weitere Möglichkeit, ihren Schaden aus dem Dieselskandal zu kompensieren: Sie haben sehr gute Chancen, ihren VW-Kredit zu widerrufen. Das bedeutet in der Folge auch, dass Sie Ihren Wagen zurückgeben. Ist der Widerruf des Autokredits erfolgreich, zieht das die Rückabwicklung des Kaufvertrages nach sich. Der Kreditvertrag und der Kaufvertrag sind sogenannte verbundene Verträge.
Wir raten VW-Kunden, ihre Unterlagen fachanwaltlich prüfen zu lassen. Für viele wird sich die Möglichkeit ergeben, den Widerrufsjoker zu spielen: Üblicherweise haben Sie als Verbraucher nach Abschluss des Darlehensvertrages zwei Wochen lang Zeit, ihren Vertrag zu widerrufen. Das gilt, solange es keine Fehler in Ihrem Vertrag gibt. Diese wird es aber sehr wahrscheinlich geben. Wir haben mehr als 1000 Verträge von Herstellerbanken geprüft. Mehr als 90 Prozent sind fehlerhaft – mit weitreichenden Folgen für Sie. Gibt es in Ihrem Vertrag Fehler, zum Beispiel in der Widerrufsinformation oder bei den Pflichtangaben, beginnt Ihre 14-tägige Widerrufsfrist nicht zu laufen. Stattdessen gilt das sogenannte ewige Widerrufsrecht. Sie können noch lange nach Abschluss des Darlehensvertrages widerrufen. Es gibt also berechtigte Hoffnung auf Rückzahlung aller bisher geleisteten Zahlungen – eventuell abzüglich eines Wertersatzes für bereits geleistete Kilometer. Außerdem werden Sie ihren Skandal-Diesel los.
Wichtig: Den Widerrufsjoker können nicht nur Dieselfahrer ziehen. Er gilt gleichermaßen für alle anderen Motortypen.
Hier gibt es noch mehr Informationen zum Thema: www.wertverlust-diesel.de

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