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Wertverlust Porsche Diesel – Auto zurückgeben

Porsche Panamera

Porsche Panamera Diesel mit Abgasmanipulationssoftware ausgestattet

Viele Porsche Fahrer fragen sich ob Sie Ihren Porsche Diesel zurückgeben können um Wertverlusten entgegenzuwirken. Als VW Tochter ist Porsche in den Abgasskandal verwickelt. Cayenne Diesel, Panamera Diesel oder Macan Diesel erleiden im Abgasskandal hohe Wertverluste. HAHN Rechtsanwälte berät gratis.

Fragen Sie sich als Porsche Fahrer, wer Ihnen den im Abgasskandal entstandenen Schaden zahlt oder wollen Sie Ihren Porsche Diesel einfach nur loswerden, um Wertverlusten zu entgehen, oder weil Sie ganz einfach unzufrieden mit der politischen Situation sind?

Der weltweit beliebte Autohersteller Porsche stellt Sportwagen und Luxus-SUV her und ist als VW Tochter tief in den Abgasskandal verwickelt. Die SUV Cayenne, Macan, aber auch der Panamera Diesel erleiden sehr hohe Wertverluste, weil Sie vom Abgasskandal betroffen sind.

Porsche zurückgeben Infografik

Auf dieser Seite erfahren Sie welche juristischen Möglichkeiten Ihnen das deutsche Gesetz bietet, Schadensersatz zu erlangen. Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihr Geld von der Autoindustrie zurückholen.

Porsche SUV Diesel mit illegaler Abschalteinrichtung

Eine illegale Abschaltvorrichtungen kennzeichnet, dass die Abgasreinigungsanlage nur auf dem Prüfstand zulässige Stickoxid-Werte produziert und in einer Alltagssituation bzw. im „Straßenbetrieb“ nicht. Die Abschaltvorrichtungen, die bei Porsche verbaut wurden, waren nur schwer zu entdecken. Porsche hat z.B. im Porsche Macan gleich fünf Abschaltvorrichtungen eingesetzt, um normgerechte Abgaswerte vorzutäuschen.

Rückrufaktion bei Porsche

Im Herbst 2016 sind die 3,0 Liter Fahrzeuge von Porsche in die Werkstatt berufen worden – betroffen waren der Porsche Cayenne und der Porsche Macan. Beim Porsche Macan reichte das erste Software-Update offenbar nicht aus, sodass im Frühjahr 2018 ein Zulassungsverbot drohte und ein erneuter Rückruf erfolgte.

Seit Mai 2018 ist klar, dass nicht nur die 3,0 Liter Maschinen von Porsche betroffen sind. Auch bei den 4,2 Liter Maschinen hat Porsche offenbar die Kontrolleure ausgetrickst und illegale Abschaltvorrichtungen verbaut – es folgte ein weiterer Rückruf, bei dem die Fahrzeuge mit einer neuen Software für die Abgasreinigungsanlage versehen werden sollen.

Was passiert eigentlich beim Software-Update für meinen Porsche Diesel?

Leider weiß das niemand ganz genau – außer Porsche selbst. Das Grundproblem eines jeden Software-Updates ist, dass Ihnen niemand sagt, wie und in welchem Umfang in die Motorsteuerung Ihres Fahrzeugs eingegriffen wird und welche vor allem langfristen Folgen dies haben kann. Moderne Autos sind hochkomplexe Systeme, Hardware und Software sehr genau aufeinander abgestimmt.

Illegale Abschaltvorrichtung als Motorenschutz

Der VW-Konzern hat seine Abschaltvorrichtungen ursprünglich damit zu rechtfertigen versucht, dass diese dem „Motorschutz“ dienen. Jetzt sollen die Kunden glauben, dass mit einem einfachen Update alles wieder in Ordnung wäre. Aber zu Recht stellen sich Kunden die Frage: Wenn man eine globalen, milliardenteuren, schwer rufschädigenden Skandal mit einem simplen „Software-Update“ hätte vermeiden können, warum gibt es den Abgasskandal dann überhaupt? Beim VW-Motor EA189 klagen die Besitzer der Fahrzeuge nach dem Update vermehrt über Schaden am Abgasrückführungssystem. Viele Besitzer sehen sich neben den ohnehin schon erheblichen Wertverlusten für Ihr Fahrzeug außerdem noch hohen Kosten für die Instandhaltung ihres Fahrzeuges ausgesetzt.

Wer haftet für Schäden die infolge des Diesel-Updates entstehen?

Bei einer Beschädigung, die nachweislich durch das Update hervorgerufen wurde, muss ohne jeden Zweifel der Hersteller haften. Dieser hat den entstandenen Schaden zu verantworten – er hat sie mit der Installation der illegalen Abschaltvorrichtung wissentlich und sittenwidrig getäuscht.

ABER: Kunden von Porsche können mit einem wirtschaftlich vertretbarem Aufwand faktisch kaum nachweisen, dass der an Ihrem Fahrzeug vorhandene Schaden gerade infolge des Diesels-Updates entstanden ist.

Zudem übernimmt der Volkswagen-Konzern in Deutschland, anders als in den USA, weder eine Garantie noch eine Gewährleistung für spezifische Teile, die vom Update betroffen sind.

Im Klartext
Kunden des Volkswagen-Konzerns tragen in Deutschland die wirtschaftlichen Risiken des Diesel-Updates. Dies ist der eigentliche Skandal im Skandal: Die Täter, die Autokonzerne, haben durch den „Dieselbetrug“ einen enormen Schaden angerichtet. Die wirtschaftlichen Folgen, Wertverluste, Fahrverbote und ggf. Motorschäden nach einem Update tragen die Kunden, also die Opfer des Skandals. Im Schadensfall können Sie nur auf die Kulanz des Herstellers hoffen. Auch deshalb ist es ratsam, Schadenersatzansprüche wegen der ursprünglichen Täuschung über die illegale Abschalteinrichtung gegenüber den Hersteller geltend zu machen. Denn eventuelle Schäden infolge eines Updates werden von diesem Anspruch mit umfasst.

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Fahrverbote im Dieselskandal

Im Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht die Zulässigkeit von Fahrverboten bestätigt. Im Jahr 2017 haben in Deutschland 66 Städte die von der EU geforderten Stickoxid-Werte überschritten, deshalb klagt die EU bereits gegen Deutschland und andere Länder. Als erste Stadt in Deutschland hat Hamburg Ende Mai deshalb die ersten Fahrverbotszonen eingerichtet und Dieselfahrzeuge, welche nicht der Euro 6 Norm entsprechen, die Ein- und Überfahrt verboten.

Wertverluste von Dieselfahrzeugen

Durch drohenden bzw. bereits angeordnete Fahrverbote und unklare Auswirkungen von Software-Updates ist der Absatz für Dieselfahrzeuge im Jahre 2017 um mehr als zwei Drittel eingebrochen. Zum Teil mussten Bürger Wertverluste im fünfstelligen Bereich bei Verkauf ihres Dieselfahrzeuges auf dem Gebrauchtwagenmarkt hinnehmen. Fahrzeuge, bei denen das Kraftfahrt-Bundesamt eine illegale Abschalteinrichtung nachgewiesen hat, sind dazu in besonderem Maße von Wertverlusten betroffen. Die Einbrüche bei den Verkaufspreisen sind dramatisch. Sogar Vertragshändler des VW-Konzerns sind teilweise nicht mehr bereit Diesel der eigenen Konzernmarken in Zahlung zu nehmen. Erste Händler mussten wegen der gesunken Preise dieser Fahrzeuge Insolvenz anmelden.

Schadensersatz für Porschefahrer

Wenn Sie die Wertverluste und potenzielle Schäden durch Software-Updates nicht tragen wollen, dann besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihr Fahrzeug zurückgeben können. Je nachdem wann und wie Sie Ihren Porsche erworben haben, gibt es verschiedene juristische Hebel die wir ansetzen können.

Porsche Diesel innerhalb der Gewährleistung

Bei einem Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagen haben Sie, sofern nicht anders vereinbart, mind. 2 Jahre, gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung durch den Verkäufer Ihres Porsches. Wenn sich Ihr Fahrzeug innerhalb der Gewährleistung befindet, besteht die Möglichkeit Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer gelten zu machen. Aus Erfahrung mit unseren Mandaten wissen wir, dass gerade Porsche-Fahrer in aller Regelmäßigkeit, bereits über Jahre, ein gutes Verhältnis zu ihrem Porschehändler pflegen und diesen nicht in einen Rechtsstreit verwickeln wollen.

Viele unserer Porsche-Mandanten möchten Ihren Porsche auch gar nicht zurückgeben - Sie möchten nur in Bezug auf den Wertverluste, oder Schäden nach dem Update an Ihrem Fahrzeug ein Entgegenkommen von Porsche erreichen. Wir richten uns im Verfahren nach den Wünschen unserer Mandanten.

Porsche Diesel außerhalb der Gewährleistung

Porsche Cabrio in Hamburg unterwegs Deliktische Ansprüche gegen den Hersteller auf Grundlage des §826 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet.
§826 BGB ist keine vertragliche, sondern eine gesetzliche Anspruchsgrundlage. Es spielt also keine Rolle für den Anspruch, ob mit dem Hersteller ein Vertrag geschlossen wurde oder überhaupt direkter Kontakt mit dem Hersteller bestand.
Anders als die Sachmängelhaftung setzt die deliktische Haftung, für die eine sehr viel längere, nämliche i.d.R. eine 10 jährige Verjährungsfrist seit dem Kauf gilt, ein subjektives Verschulden voraus (Vorsatz).

Das Delikt besteht in der sittenwidrigen Manipulation der Abgasanlagen der betroffenen Fahrzeuge. Der Hersteller des Motors hat dabei vorsätzlich gehandelt, da er denklogisch von der Manipulation wusste. Ohne eine bewusste Entscheidung zur Manipulation auf höchster Führungsebene eines Autoherstellers ist ein „Kundenbetrug“ in diesem Ausmaß schlichtweg nicht denkbar. Dadurch ist den Kunden, also Ihnen ein massiver Schaden entstanden. Sie haben nämlich infolgedessen ein Fahrzeug erworben, dass so gar nicht hätte zugelassen werden dürfen und dem ohne Software-Update der Zulassungsentzug droht. Zudem sind die Fahrzeuge fortan mit dem Makel des Abgasskandals behaftet, der zu Wertverlusten führt. Die daraus folgenden Schadenersatzansprüche richten sich gegen den Hersteller des Motors. Hersteller ist zunächst derjenige der den Motor entwickelt und gebaut hat.

Porschkredit widerrufen

Autokredit widerrufen - so gehts

Sofern Sie als Verbraucher, ein Auto – egal, ob abgasmanipuliertes Dieselfahrzeug, normalen Benziner, oder Hybrid - über eine Anteils- oder Vollfinanzierung erworben haben, können Sie das finanzierte Fahrzeug zurückgeben, wenn Sie vorher Ihren Autokredit widerrufen haben. Diese Möglichkeit eröffnet der sogenannte Widerrufsjoker für Autokredite.

Jeder, der als Verbraucher sein Auto finanziert hat, kann den Autokredit innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss widerrufen. Diese Frist beginnt allerdings nur dann zu laufen, wenn die Vertragsausfertigung eine fehlerfreie Widerrufsbelehrung und alle Pflichtangaben enthält. Weil HAHN Rechtsanwälte schon mehr als 1.000 Autokreditverträge überprüft hat, wissen wir, dass etwa 90% der Autokreditverträge Fehler aufweisen.

Die Fehler bei Autokreditverträgen führen dazu, dass die Widerrufsfrist noch nicht in Lauf gesetzt wurde. Daher kann jeder Kreditnehmer eines Autokredits in Deutschland ganz leicht sein Widerrufsrecht ausüben und sein Auto nach Widerruf des Autokredits zurückgeben.



Kommentare

Ich würde mir gerne die Rückrufaktion sparen und entnehme Ihrer Seite, dass ich da auch nichts zu befürchten habe. Ist das wirklich so? Kommt nicht irgendwann das Straßenverkehrsamt und legt mir den Macan still?

Hallo Herr Franz, in der aktuellen Situation können wir Ihnen nur raten, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nicht an einer Rückrufaktion teilzunehmen, weil es sonst in eventuellen Rücknahme-Verhandlungen als Argument gegen Sie verwendet werden könnte. Ihr Händler wird sagen: "Wieso, ist doch alles erledigt!" Auch die Rechtsschutzversicherungen werden sich bei Autos, die bereits teilgenommen haben, schwer tun. Allerdings: irgendwann wird man teilnehmen müssen, da es sich insbesondere bei MACAN und CAYENNE um vom Kraftfahrtbundesamt angeordnete Rückrufaktionen handelt. Ich hoffe, ich konnte helfen und stehe unter 0800 7242367 gern für weitere Fragen zur Verfügung.

Ihr Lars Murken Flato, HAHN Rechtsanwälte

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