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Zehn Millionen Euro Bußgeld wegen Abgasschlamperei bei BMW?

Bremen, 4. September 2018.
Die Staatsanwaltschaft München I will BMW wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung ein Bußgeld von zehn Millionen Euro auferlegen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ am 3. September 2018.

Eine eigentlich zulässige Software sei versehentlich in falschen Modellen installiert worden, argumentiert BMW. Laut „Süddeutscher Zeitung“ kommt die Staatsanwaltschaft zum gleichen Schluss. Es handele sich um ein Versehen. Nach bisherigem Stand habe BMW bei der Abgasreinigung nicht betrogen, sondern schlicht geschlampt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit etwa einem halben Jahr gegen BMW. Der Verdacht: Auch der Münchener Autobauer habe bei Dieselfahrzeugen die Abgasreinigung manipuliert und Kunden betrogen. Zum im Raum stehenden Bußgeld äußern sich bislang weder die Behörde noch BMW mit Verweis auf das laufende Verfahren.

Die falsche Software wurde in etwa 7.600 Fahrzeugen der Modelle 750xd und M550xd verbaut. Eine Serviceaktion, um den Fehler zu beheben, läuft bereits.

Zum Bußgeld könnte die Staatsanwaltschaft BMW wegen einer Ordnungswidrigkeit verdonnern – etwa wegen Verletzung der Aufsichtspflicht im Betrieb und daraus resultierenden Verstößen. Einigen sich der Autobauer und die Behörde auf das Bußgeld, wäre für BMW ein Prozess vom Tisch.

BMW-Fahrer können oft ihren Autokredit widerrufen

Bleibt es beim bisherigen Ermittlungsstand – BMW hat seine Kunden im Dieselskandal nicht vorsätzlich betrogen – ist das Thema Schadenersatz für betroffene Dieselfahrer vom Tisch. Trotzdem können sie den Wertverlust, den ihr Wagen allein durch die Diskussionen im Abgasskandal erlitten hat, ausgleichen:

Wer seinen BMW privat geleast oder finanziert hat, hat die Chance auf den Widerruf seines Autokredits.

Hintergrund: Viele Autokreditverträge, auch der BMW Bank, sind fehlerhaft. Gibt es etwa Fehler in der Widerrufsinformation oder sind Unterlagen unvollständig, können Sie Ihren Vertrag noch Jahre nach Abschluss widerrufen. Die übliche Widerrufsfrist von 14 Tagen nach Vertragsschluss beginnt dann nicht. Der Gesetzgeber schützt so Verbraucher. Gibt es Fehler im Vertrag, sind Sie als Verbraucher nicht ordnungsgemäß aufgeklärt worden und somit zum späten Widerruf berechtigt.

Das gilt übrigens für alle BMW-Fahrer, nicht nur für Betroffene des Dieselskandals. Gibt es auch in Ihrem Vertrag Fehler? Das überprüft HAHN Rechtsanwälte für Sie kostenfrei und unverbindlich während eines individuellen Erstchecks Ihrer Unterlagen.

Der Vorteil: Ist Ihr Vertrag noch widerruflich, werden Sie Ihren Wagen los und erhalten bereits geleistete Zahlungen zurück. Ob diese Option für Sie lohnenswert ist, testen Sie schnell und einfach mit dem kostenfreien Widerrufs-Rechner für Autokredite von HAHN Rechtsanwälte.

Sie wollen Ihren privaten BMW Leasingvertrag kündigen? Prüfen Sie auch dann zuvor Ihre Chance auf den Widerrufsjoker und sparen möglicherweise Tausende Euro gegenüber einer Kündigung.

Sie müssen nicht auf dem durch den Dieselskandal entstandenen Wertverlust sitzen bleiben. Prüfen Sie Ihre Rechte.

Zum Kanzleiprofil:

Bei HAHN Rechtsanwälte PartG mbB handelt es sich um eine der  bundesweit führenden Kanzleien im Bank- und Kapitalmarktrecht, Versicherungs- und Verbraucherrecht. Der Kanzleigründer, Rechtsanwalt Peter Hahn, M.C.L., ist seit 30 Jahren, Partnerin, Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann und assoziierter Partner Rechtsanwalt Lars Murken-Flato, sind seit mehr als 10 Jahren im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Alle Partner sind Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht. Hahn Rechtsanwälte vertritt ausschließlich Kapitalanleger. Für die Kanzlei sind zurzeit fünfzehn Anwälte tätig, davon sind sechs Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht. HAHN Rechtsanwälte verfügt über Standorte in Bremen, Hamburg und Stuttgart.

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